18 günstigen. Zu demselben Zweck wird diese vorher in Wasser ein- geweicht, wodurch sie auch schwerer wird und dem Wegschwem- men weniger ausgesetzt ist. Auch in Italien hat man die Kon- struktion von Drillmaschinen versucht. In neuester Zeit scheint das System Cabrini die Aufgabe zur Zufriedenheit gelöst zu haben, das zugleich auf das Reinigen der Felder Rücksicht nimmt. Sein wesentlicher Zug besteht darin, daß an dem ganz einfachen Drillgerät eine Vorrichtung angebracht ist, die zwischen den Reihen des Reises Furchen zieht, welche später von einem In- strumente, das in gleichen Abständen Messersysteme führt, vom Unkraut gereinigt werden können. In den alten Reisbauländern Asiens wird vielfach breit- würfig gesät, z. B. häufig auf den trocknen Reisfeldern; doch wird auf ihnen oft auch ein Auslegen der Saatkörner in Reihen geübt. Es geschieht dies meist durch zwei Personen gleichzeitig, und zwar durch Mann und Frau. Der Mann geht voraus und stößt mit einem Bambusstabe reihenweise. in einer Entfernung von etwa einem halben Fuß 3—4 cm tiefe Löcher in den Boden.’ Die ihm nachfolgende Frau legt in jedes Loch 3—5 oder mehr Reiskörner (Gabah) und tritt mit dem Fuße die Löcher wieder zu, oder sie zieht mit einem nachschleifenden Zweige oder Wedel der Kokospalme die Erde darüber (121, S. 648). In den Zentral- provinzen Ostindiens unterscheidet man breitwürfige Saat un- mittelbar vor oder nach den ersten Monsunregen und trockene. Die Körner werden entweder untergepflügt oder auch nicht (62, S. 212). Stellenweise wird die Saat im gequollenen oder angekeimten Zustande ausgeworfen. Auch in Italien scheint heute noch in der Regel breitwürfig gesät zu werden, und zwar unmittelbar nach der Feldbearbeitung, wenn die für diese vorgenommene Berieselung noch nicht wieder aufgetrocknet ist, so daß die Saatkörner von dem sich absetzen- den Schlamm zugedeckt werden. Doch scheint man auch auf trockenem Boden auszusäen, wo dann Frauen und Kinder die Körner festtreten. An Saatgut wird 100—150 kg auf den Hektar verbraucht. Im Alluvialgebiet der Flüsse von Louisiana sind gewöhnlich Breitsämaschinen im Gebrauch. Manche Farmer