Stadt. Hatte einen „Geliebten“, der ihn „aushielt“, seit Kriegs- beginn aber im Felde steht. Daneben betrieb er im Frieden auch. ssonst homosexuellen Verkehr gegen Entgelt. Als .der Geliebte ins Feld zog, begann er aus den Karten wahrzusagen. kiel) Während des Krieges mehrfach psychogene Zitterzustände, namentlich, als er zum Militär eingezogen werden sollte. Als er den Gestelungsbefehl bekam, entfernte er sich von Hause und wurde polizeilich gesucht. Nachdem man ihn gefunden hatte, traten neue hysterische Erscheinungen auf. Als er schließlich in ein Lazarett zur Beobachtung seines Geisteszustandes gebracht werden sollte, beging er Selbstmord. 3. Sehr bekannter Heilkünstler vom Rhein, der teils mit Kräutern, teils mit Gebeten arbeitete, dem Arzte gegenüber ganz offen erklärte, daß er an „den Schwindel“ keineswegs glaube, derselbe ernähre ihn aber sehr gut und man habe ihm bis jetzt auch gerichtlich noch nichts anhaben können. Er habe zwar schon mehrere Male vor Gericht gestanden, sei aber immer wegen Mangels an Beweisen freigesprochen worden. Die ärztliche Untersuchung ergab, daß er an periodisch auf- tretenden manischen und melancholischen Zuständen litt, derent- wegen er früher Invalidenrente bekommen hatte. Mit Rücksicht darauf, daß er sein Gewerbe in größtem Stil betrieb, sollte ihm die Rente entzogen werden. Hiergegen wehrte er sich mit allen Mitteln, da er mit Recht befürchtete, daß ihm jetzt im Kriege das Handwerk gelegt werden könnte. Der Letzterwähnte gehörte zu denjenigen Heilkünstlern, die jährlich Tausende verdienen! Unter den dem Vortragenden bekannt gewordenen Persön- lichkeiten befindet sich auch ein Heilmittelschwindler, der gegen tieures Geld angebliches Lourdeswasser in kleinen Mengen an Ä