Einleitung. jahres (dem 15. Mai 1996) abgeschlossen sein wird. Für diesen Fall trifft das Geseß mit dem § 15 Abs. 1 Vorsorge, in dem es bestimmt, daß bis zum Empfange des Ver- anlagungsbescheides der Steuerschuldner auf die Getverbe- ertragsteuer Vorauszahlungen nach den bisherigen Bestim- mungen unter Zugrundelegung der jeweils geltenden Zu- schläge zu leisten hat. Bis zur Neufestsetzung der Zuschläge gelten die des Vorjahres. Aufgehoben ist durch §$ 18 Abs. 2 der Novelle die sog. „Zang e", d. h. die Bestimmung des § 18 und des § 15 der GewStVO. vom 23. November 19828, wonach die Steuersätze nach dem Ertrage sich staffelweise erhöhen sollten für den Fall, daß der Ertrag bestimmte Prozentsätze des Kapitals oder der Lohnsumme überschritte. Diese Bestimmung, welche einen Ausgleich dafür zu erreichen suchte, daß Betriebe mit großem Kapital oder großer Arbeiterzahl sehr viel stärker zur Gewerbesteuer herangezogen werden wie solche, die mit einem geringen Kapital oder einer geringen Arbeiterzahl einen gleich hohen Ertrag erzielen, war praktisch noch nicht zur Anwendung gekommen; doch zeigten Berechnungen ohne weiteres, daß sie zu ganz unhaltbaren und widersinnigen Ergebnissen geführt hätte. II. Gewerbekapitalsteuer. Hinsichtlich der Veranlagung des Gewerbekapitals sollen die auf Grund des Reichsbewertungsgesetes festzusezenden CEinheitswerte übernommen werden. Diese übernahme ist für 1925 und 1926 noch eine freiwillige, da der Reichs- finanzminister von der ihm nach § 82 des Reichshewer- tungsgesetes zustehenden Befugnis Gebrauch gemacht hat, die Bindung der Landes- und Gemeindesteuern an die Ein- heitswerte auf das Jahr 1997 hinauszuschieben. Die No- velle bestimmt sowohl für 1925 wie für 1926, daß Ge- werbekapital das Betriebsvermögen im Sinne des Reichs- bewertungsgessetzes ist, soweit es dem gewerbesteuerpflichtigen Betrieb dauernd gewidmet ist, und daß maßgebend der auf Grund des Reichsbewertungsgesetzes festgestellte Einheits- wert sein soll. Diesem Einheitswert sind aber hinzuzu- sezen die Schulden, die bei der Festsetzung des Reichswertes in Abzug gebracht sind, soweit sie nicht zu den laufenden l