276 d’ Apprentissage) voll gedeckt. Die Ausgaben der französischen Regierung für Handels- und Gewerbeschulen betrugen nach den beiden bearbeiteten Voranschlägen: 1914 1925 Original- Vorkriegs- ziffern kaufkraft in 1000 fr. Staatliches Konservatorium für Kunstgewerbe ..........-. 1159 2 487 553 Staatliche Kunstgewerbeschulen (Ecoles Nationales d’Arts Mies)... rer EEE en 2 800 13 403 2978 Staatliche Berufsschulen .........0..00.00.0000000 HEHE 998 15 806 3512 Praktische Handels- und Gewerbeschulen ...........++++ 2881 30 611 6 802 Staatszuschuß für Neubauten und Vergrößerungen der Ge- werbe- und Handelsschulen sowie der Berufsschulen in Paris (in Ausführung des Erweiterungsprogramms für den tech- nischen Unterricht) „.......0... ee 22 414 4 981 Zuschüsse an private Handelsschulen ............0000004 495 110 Industrielle Pflichtfortbildungsschulen ..........0000004 01 1.283 285 Eeole Centrale des Arts et Manufactures, Stipendien ....... 83 375 83 Technischer Unterricht ..........0.000000004 00 nn nr tern 5222 1 161 Lehrerseminar für technischen Unterricht .............+7" 126 578 128 Subventionen an technische Privatschulen .............. 22577 + 502 Stipendien an technische Privatschulen ...........+++.++7 130 29 Staatszuschuß an die Fachhochschule für Elektrizität in Paare er +0 - 1.000 222 Staatliche Uhrmacherschulen ............0.00000000000000 91 2416 537 Fachschule für Spitzenweberei ........0...0000000000 Hr 10 Fachschule für Keramik in S&vres ...........0000000 0000 45 160 36 Staatliche Bergschule in St. ten 39% 480 107 Ecole des Maitres Mineurs (Steigerschule) in Alais und Douai 4. 2 Bergschule in Thieuville ..............011010000011 HH - Ecoles Preparatoires des Mines de Lorraine ............. E 28 Subventionen für den Bau von praktischen Handelsschulen. 690 Prämien an den privaten Gewerbeunterricht ........... 1 051 Höhere Berufsschulen +... er er EAN r ers era nnn Harn 173 - Insgesamt.... 10 534 99 394 22 087 Das vorwiegend kommunale bzw. private Handelsschulwesen wird von der französischen Regierung teils unmittelbar durch jährliche Zuschüsse an die Schulen, teils mittelbar durch Gewährung von Stipendien und Freistellen an die Schüler unterstützt. Die französischen Handelshochschulen (Zcoles Superieures de Commerce) sind für 15jährige Schüler vorgesehen, die einen zweijährigen Kursus durch- zumachen haben. Einen etwas niederen Rang nehmen die praktischen Handels- und Gewerbeschulen (Ecoles Pratiques de Commerce et d’Industrie) ein, die 12jährige Schüler in einem dreijährigen Lehrgang auf den praktischen kaufmännischen Beruf vorbereiten. Außerdem gibt es in Frankreich freien Fort- bildungsunterricht, der von Handelskammern, Berufsvereinigungen usw. unterstützt wird. h Der De für 1925 ist für ‚das technische Schulwesen Frankreichs insofern von besonderer Be- er EN mit ihm ein auf mehrere Etatjahre zu verteilendes Erweiterungsprogramm in N ag nt TaC Cape In der Begründung des Voranschlages wird nachdrücklich auf die Notwendigkeit er Ausges tung des technischen Fachschulwesens hingewiesen. Der Wettbewerb der anderen Länder und die Schuldenlast, die Frankreich durch den Weltkrieg auferlegt worden sei, verlange von der fran- zösischen Industrie höchste Anstrengungen und Leistungen. Frankreich müsse alles daran setzen, um seine Produktionskapazität zu steigern, und das wirksamste Mittel hierzu sei die Erhöhung des ökonomischen Nutzeffekts des französischen Arbeiters durch eine bessere Fachausbildung.