ferner das Bürgerrecht; wahrscheinlich haben auch Refugies, in diesem Gewerbe mitgewirkt!). Von 1661 an liegen uns Statistiken über die Fahrten wenigstens der holländischen Grönlandfahrer vor; sie zeigen, daß, abgesehen von wenigen Kriegsjahren (1665—1667, 1672—1674), die Fahrt stets unterhalten wurde. Die Erträge waren freilich überaus schwankend und lassen die höchst unsichere Lage dieser Unternehmungen erkennen. Bis 1700 war 1684 das Jahr, das am meisten Schiffe, nämlich 246, ausfahren sah; den höchsten Ertrag lieferten die Jahre 1685 mit 13831, Fischen und 55 960 Fässern Speck, sodann 1698 mit 1488% Fischen und 55 985 Fässern Speck; das Jahr 1685 brachte aber gleichzeitig die Höchstziffer der untergegangenen Schiffe, nämlich 23, eine niemals wieder erreichte Zahl?). Wie geringfügig aber der Gewinn im Verhältnis zu den Ausgaben in jenen unruhigen Zeiten war, lehrt die Nachricht, daß 1669—1678 in der Spitzbergenfahrt die Ausgaben I5 010 000 fl., die Einnahmen 19 295 000 fl., 1679—1688 die Ausgaben 26 350 000, die Einnahmen 27 258 000 Al. betrugen; besser war das Verhältnis 1689—1698, da die Ausgaben sich auf 13 206 000, die Einnahmen auf 24 134 360 fl. beliefen?). Dieser letzte, trotz der Kriegszeit auffallend günstige Abschluß war wohl damit zu erklären, daß während dieses Krieges eine starke Fahrt holländischer Walfischfahrer von Hamburg und Bremen aus stattfand, was zwar nicht gesetzlich, aber nicht zu verhindern war ; vermutlich waren in jenen Zahlen diese Fahrten mit berücksichtigt!). Eine hervorragende Stellung unter den Walfischfahrern nahmen wieder die Zaanländer ein; 1697 gehörten von 117 Walfischfahrern zwei Drittel nach der Zaan. Hier wohnten viele Kommandeure; die erste Trankocherei errichtete der Ostzaander Overtoom; andere folgten später®). Auch die Fahrt nach der Straße Davis begann nun in den Walfischfängen der Holländer Bedeutung zu gewinnen, insbesondere nach 1714. Diese Fahrt hat dann schnell zugenommen; bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts war sie wichtig; den Umfang ') Berg, Refugies, S. 210. °) Wätjen, Holländischer Walfischfang, S. 285 f. 9) Ebenda, S. 278. 9 Beaujon, S. 136. °) Honig, I, S. 263, 265; in Jisp zählte man 1700 sieben Trankochereien. 72