Nicht zur Abstimmung gelangte Resolutionen. 263 niale Unterdrückung zu bilden, die alle Juristen dieser Liga zusammenfassen soll. Diese Sektion soll mit der Sammlung und Konzentrierung eines erschöpfenden Materials über den Zustand der unter imperialistischer Herrschaft stehenden kolonialen und halbkolonialen Länder, vom Gesichtspunkt des öffentlichen Rechts, Verfassungswesens und Privatrechts ihre Tätigkeit einleiten. Im Rahmen dieser positiven Arbeit sollte die Sektion Projekte jener juristischen Maß- nahmen ausarbeiten, die geeignet sind, die Eingeborenenarbeit ın diesen Ländern zu schützen und die Gewalt des Kapitals, au: dem die wirtschaftliche und politische Unterdrückung der Völkerschaften beruht, einzuschränken und zu regeln. Darüber hinaus sollte die Sektion sich zur Aufgabe setzen, den infolge ihrer anti- imperialistischen Tätigkeit politisch verfolgten Personen gegen die unterdrückenden Ge- walten Schutz zu gewähren, soweit keine andere Organisation des betreffenden Landes diese Aufgabe bereits übernommen hat. Erklärung der Vertreter von Jugendorganisationen und Jugendarbeiterverbänden am Brüsseler Kongreß gegen koloniale Unterdrückung und Imperialismus. Die studentische und Arbeiterjugend der durch den Imperialismus unterdrückten Länder spielt eine große historische Rolle in den Kämpfen der verschiedenen Völker um ihr natio- nale Befreiung. Beweise ihres Heroismus geben die großen revolutionären Leistungen, die in der Befreiungsbewegung weitbekannt geworden sind. Die revolutionäre Jugend von heute wird morgen den Stab der erfahrenen Kämpfer bilden. Im Stadium des Wachstums und Her- anreifens der Jugend ist es daher notwendig, daß ihrer Entwicklung die sorgfältigste Aufmerk- samkeit geschenkt wird. In Anbetracht der Lage der Jugend in den imperialistischen Ländern, in denen die Erziehung stark unter imperialistischem Einfluß steht, und in Anbetracht der beklagenswerten Lage der Jugend in den unterdrückten Ländern, die unter der imperia- listischen Ausbeutung leiden, und der Wichtigkeit dieser Probleme für die zukünftige revo- lutionäre Bewegung, halten wir es für die Pflicht der Liga gegen koloniale Unterdrückung und Imperialismus, dem Jugendproblem besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die aktive Jugend der imperialistischen Länder und die revolutionäre Jugend der unter- drückten Nationen protestiert scharf gegen alle Formen und Arten des Imperialismus. Es soll hier besonders auf die Tatsache hingewiesen werden, daß auch in den imperialistischen Ländern das Erziehungswesen der imperialistischen Ideologie unterliegt. Es ist daher unsere innerste Überzeugung, daß die Studenten der kolonialen und imperialistischen Länder in engster Verbindung mit der Jugendbewegung dieser Länder zusammenarbeiten und ein Ein- vernehmen schaffen sollen, das auf das wirksamste zur Befreiung der unterdrückten Völker und der versklavten proletarischen Klasse führt. Die Vertreter der Studentenorganisationen und anderer auf diesem Kongreß vertretenen Körperschaften der Jugend beantragen bei dem Exeutivkomitee einen Vertreter der Jugend (wir schlagen Mr. Sia Ting vor) zu kooptieren, damit der Arbeit unter der Jugend in den Kolonien die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt wird, und die Zusammenarbeit der Er und Jugendbewegung in den imperialistischen Ländern wirksam organisiert werden ann. J. Naidu, Verband der Inder in Zentraleuropa; William Rust, Kommunistische Jugend Großbritanniens; Chio Teng Chi, Studentenvereinigung für die Verbreitung des Sun-Yat-Senismus in Amerika; Koyang Tong, Hauptverband chinesischer Studenten in Deutschland; Wang Kie Kiang, Hauptverein chinesischer Studenten in Kanton; Henri Tchai, Vereinigung der Handelskammer Kanton; Oskar Wan, Delegierter der Kuomintang-Sektion in Lyon; On Poo, Präsident der Vereinigung chinesischer Studenten in Charleroi; R. Aloyer, Sekretär der Kommunistischen Jugend Frankreichs; Tran van Chi, Präsident des Hilfsvereins der Indochinesen; Bui Cong Truong, „Jeune Anam“‘ in Indochina;