Begrüßungen durch Briefe und Telegramme. 6 Vom Internationalen Arbeiter-Ido-Bund kamen Zuschriften aus Schaer- beek (Belgien), Esch-Alzette (Luxemburg), Berlin, Heilbronn, Hamborn, Hamburg, Leipzig. Die Ortsgruppe Berlin schreibt z. B.: „An den Internationalen Kongreß gegen koloniale Unterdrückung und Imperialismus senden wir brüderliche Kampfgrüße! Die Massen der unterdrückten Völker sollen standhaft und unaufhaltsam den vorgezeigten Weg der nationalen Revolution gehen, um in China, Indien, Mexiko, Ägypten, Syrien usw. den Imperialismus der fremden Räuber zu vernichten, die sich mit der eigenen Bourgeoisie der unterdrückten Völker verbünden. Genossen, die ihr die gleichen Ziele habt, wir grüßen Euch! Ihr steht nicht allein, die klassenbewußte internationale Arbeiterschaft kämpft mit Euch gegen die gleichen Feinde. Vielleicht verliert Ihr irgendeine Schlacht, dennoch ist der endgültige Sieg Euer, und Ihr werdet bald frei sein. Ihr Delegierten: wenn Ihr zu Eurem Heim zurückkehrt, um mit erhöhter Energie den einheitlichen Kampf aller Unterdrückten zu organisieren, denkt, daß schon über einem Sechstel der Erde die rote Fahne gehißt wurde! Damit kämpft mit uns, um mit uns zu siegen!“ Die Chinakundgebung der I. A. H., Berlin, telegraphiert: „Chinakundgebung der I.A.H., Mercedespalast Berlin, entbietet dem Welt- kongreß der Kolonialvölker ihre brüderlichen Grüße und gelobt Solidarität mit allen unterdrückten Völkern und Rassen.“ Telegramm aus Pommern. „Ich begrüße den Kongreß und wünsche Ihrem Kampfe gegen Unrecht und Ausbeutung vollen Erfolg. Dr. Ranft, Schievelbein in Pommern.“ Der Rote Frauen- und Mädchenbund Deutschlands telegraphiert: „Heiße schwesterliche Kampfesgrüße den Vorkämpfern gegen Imperia- lismus und Kriegsgefahr.“ Im Namen des „Sozialistischen Bundes‘ telegraphiert Karl Lindemann: „Vollen Erfolg dem Werk der Kolonialbefreiung!““ Die Ägyptische National-Radikale Partei (Sektion Deutschland) telegra- phiert: „Besten Erfolg für die Befreiung aller unterdrückten Völker und unseres Vaterlandes!““ 267