Zurück- Zurückdrängung der Kohle ist nicht von heute auf drängung der morgen gekommen. Wie sich die Deckung des Kraft- Kohle, bedarfs im Laufe der letzten 100 Jahre vollzogen hat, ist aus Zahlentafel 16 und Abb. 16 zu ersehen. Immer- hin hat doch erst im letzten Jahrzehnt der Anteil des Öls an der Bedarfsdeckung in einem Maße zuge- nommen, daß man ihn, vom Kohlenbergbau aus gesehen, für bedrohlich halten könnte. Aller Voraus- sicht nach hat man es jedoch nur mit einer vorüber- gehenden Erscheinung zu tun, und die Kohle wird mit weitgehender Gewißheit ihre beherrschende Stellung in der Deckung des Kraftbedarfs der Union auch weiterhin behaupten. Die Vorräte an Petroleum und Naturgas sind nur beschränkt, und dem Ausbau der Wasserkräfte in den Rocky Mountains — anders- wo im Lande sind die Wasserkräfte weitgehend aus- gebaut — stehen vorläufig große Hemmnisse ent- gegen. Gliederung Wenn wir die Gliederung des Kohlenver- des Kohlen- brauchs näher betrachten, so haben wir zwischen verbrauchs. Hart- und Weichkohle zu unterscheiden. Die Hart- kohle ist die ausgesprochene Hausbrandkohle, wie sie ja in dieser Stellung auch durch behördliche, die Ver- wendung rauchfreier Kohle vorschreibende Bestim- mungen in den ihrem Gewinnungsgebiet nahegelege- nen Neuenglandstaaten geschützt ist. Die auf den Hartkohlengruben in den großen Brecherwerken her- gestellten sogenannten Hausbrandgrößen machen 5600 des Absatzes ats. 20 % werden von der Industrie aufgenommen, 500 gehen an die Eisenbahnen, 5% gelangen zur Ausfuhr (s. Zahlentafel 17 und Abb. 17). In ganz anderer Weise gliedert sich der Absatz der Weichkohle. Sie ist die” ausgesprochene Industrie- kohle und ihr Absatz geht zu 30% an gewerbliche Unternehmungen, ungerechnet die 15%, welche in Koksöfen zu Koks verarbeitet und damit fast ganz wieder industriellen Zwecken zugeführt werden. Auch der 7% ausmachende Bedarf der öffentlichen Ein- richtungen, der Gaswerke, ' Elektrizitätswerke usw., dient zum guten Teil industriellen Zwecken. Die Eisenbahn beansprucht die ungeheure Menge von 28 %, der Hausbrand dagegen nur 12%. Der Bedarf der Schiffahrt ist geringfügig, und der Ausfuhrbedarf fällt auch nicht sonderlich ins Gewicht. Augenfällig Zechen- ist der Unterschied in dem Bedarf für den Zechen- selbst- selbstverbrauch bei den beiden Bergbauzweigen. verbrauch. Während im Weichkohlenbergbau der Selbstbedarf 26