Daraus erklärt sich auch das ungewöhnliche Auf und Ab in der Zahl der betriebenen Gruben. Das kann bei den Kleinbetrieben mit einer Förderung von 10000 t und weniger nicht wundernehmen, es trifft aber auch mit derselben Stärke auf die Gruben mit mehr als 200000 t Förderung zu. So zählte man deren 1918 821, 1919 nur 550, 1920 wieder 701 und 1922 415 oder wenig mehr als die Hälfte von 1918. Das finanzielle Ergebnis des Hartkohlen- Geldliches bergbaus stellt sich weit günstiger als das des Ergebnis im Weichkohlenbergbaus dar, im besondern zeigt es N arU En gegen die Vorkriegszeit eine stark aufsteigende Rich- EORBAN: tung (Abb. 35). Es wäre jedoch irrig, anzunehmen, 60\. 50 KO 30 20 70| % 7973 76 , 77 oo MM os et Abb. 35. Gewinn oder Verlust je t Förderung im Hartkohlenbergbau, daß alle Hartkohlengesellschaften gewinnreich seien, so wurden in 1921 7% der Kohle mit Verlust ge- fördert, der bis zu 1,50 $ je Tonne ging. Weitere 12% blieben mit ihrem Gewinn unter 40 c, auf 45% wurde ein Gewinn von 40-60 c erzielt, und bei den restlichen 35 % überschritt der Gewinn 60 c und ging im Einzelfall über 1,50 $, d.s. mehr als 6 /, hinaus. 53