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        <title>Die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse im Kohlenbergbau der Ver. Staaten</title>
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      <div>Größe der 41 Mill. t. Wie abweichend die Verteilung der Unter- 
Kohlengruben. nehmungen des Hart- und Weichkohlenbergbaus auf 
die verschiedenen Größenklassen ist, zeigt Abb. 25. 
SarıKohle 
Unlernehmunner FÄRerung 
L Öis 10000 € 
AI 170000 -50000€ 
AI 50000-700000 € 
MP 700000 -500000€ 2 
F 500000 - 7/0 
ZZ Hl -SMÜL 
ZI über 5 Millt 
T hs 100008 = 
ZT 70000-500000 € 
AT 50000-700000 € 
IP 700000 - 500000€ us 
"7 500000 - TIME 
VA ” 
ZT über SMILE 
70 60 60 40 8020107 077710720730 40% 
Abb. 25. Verteilung der Kohlengewinnung‘ nach der Größe 
der Unternehmungen im Jahre 1920. 
Nur 7% der Förderung werden im Weichkohlenberg- 
bau von den Unternehmungen mit einer Gewinnung 
über 5 Mill. t aufgebracht, im Hartkohlenbergbau ist 
N es dagegen fast die Hälfte. | 
Übersetzung ‘ Das hervorstechendste Kennzeichen ‚des Weich- 
Wei vo nl kohlenbergbaus ist.die bereits mehrfach erwähnte 
er "a Übersetzung, das. sogenannte Over-develope- 
gDau, ment, welches gemeinhin kurz mit den Worten ausge- 
drückt wird »Too many mines and too many miners«, 
Früher bestand es. auch im Hartkohlenbergbau; diesem 
ist es aber dank seiner Geschlossenheit gelungen, sich 
seit der Kriegszeit davon freizumachen. Im Weich- 
kohlenbergbau. herrscht es nach wie vor in unver- 
minderter Stärke. In Abb. 26 ist für die‘ einzelnen 
Jahre ab 1890 die theoretische Leistungsfähigkeit des 
Weichkohlenbergbaus dargestellt und dazu die‘ tat- 
sächliche Förderung, die Ausnutzung der theoreti- 
schen Leistungsfähigkeit (capacity) — der Unterschied 
40</div>
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