2 Jahren 1918. bis 1920 unter dem Einstandspreise (Selbstkosten) abgegeben, und zwar: Weizen Mehle 1918 .... 11,60 Fr. 26,61 Fr. 1919.... 92.06 ⸗ 14,24 ⸗ 1920 1142 2 17,76 — vurde, eignen sich wenig als Unterlage für die Be— irteilung der Frage, ob ein Getreidemonopol als Ztaatseinrichtung empfohlen werden kann. Es harf nicht übersehen werden, daß die vielleicht nie— nals wiederkehrenden Verhältnifse des Krieges ge— rade alle jene Momente aufgehoben hatten, die in iormalen Zeiten den Getreidehandel schwierig und jefährlich gestalteten; daß weiter in der Nachkriegs— eit die Aufgabe, die Volkswirtschaft aus den driegsverhältnissen allmählich in Friedensverhält— nisse hinüberzuführen und sowohl von der Land— virtschaft als, auch den Verbrauchern die Ein— virkung jäher Ubergänge fernzuhalten, zu staatlichen Eingriffen zwang, die nur in diesen besonderen Ver— hältnissen ihre Rechtfertigung finden. Im Jahre 1921 ist das Auslandsgetreide von der Betreideverwaltung um durchschnittlich 5,90 Fr. über den aus den eingelaufenen und registrierten Offerten berechneten mittleren Marktpreisen ver— kauft worden. Der dadurch erzielte Mehrerlös be— rechnet sich auf 21,8 Millionen Franken. Trotzdem sveist die Jahresrechnung 1921 für die Getreide vpersorgung eine Mehrausgabe von rund 3816 Mil- lionen Franken auf, wovon rund 1924 Millionen Franken auf das Inlandsgetreide und 19 Millionen auf das Auslandsgetreide entfallen. Vom Anfang bis Ende des Jahres 1921 gingen die Marktpreise um rund 26 Fr. zurück. Der Preisrückgang machte Abschreibungen auf die vorhandenen Lagerbestände notwendig. Allein auf die Landesreserve von 100 000 terforderte dies eine Abschreibung von 24 Millionen Franken. Das am 831. Dezember 1920 auf dem Transport befindliche Getreide, dessen durch— schnittlicher Einstandspreis den höchsten Verkaufs— preis der Verwaltung überstieg, mußte zu herab— gesetzten Preisen verkauft werden. Das gleiche Schicksal traf die Ware, die im Hochsommer 1921 gekauft wurde, aber erst im Herbst und Anfang des Winters 1921 zur Verwendung kam. Auch auf diese Waren wurden große Abschreibungen notwendig. Die Getreideverwaltung berechnet, daß, wenn der Verkauf in der Zeit von 1914 bis 1921 unter An— wendung der Marktpreise erfolgt wäre, nicht nur die im Jahre 1921 entstandenen Verluste durch die Reserve aus den früheren Jahren ausgeglichen, sondern auch noch eine Mehreinnahme von 480 Mil- ionen Franken erzielt worden wäre. Eine Gegenüberstellung der Einstandspreise mit den Verkaufspreisen bei Inlandsgetreide für die Jahre 1917 bis 1921 eraibt folgendes Bild: 6. Betriebsergebnisse des Monopols seit 1922. Mit Ende des Jahres 1921 wurde die Politik der Brotverbilligung auf Kosten der Schweizer Bundes rasse verlassen. Seit dem 1. Januar 10822 hat sich die Getreideverwaltung selbst zu erhalten, d. h. die Bundeskasse soll aus dem Getreidegeschäft keinen Zewinn erzielen, aber auch keine Zuschüsse geben. Davon ist die seit 1. Juli 1924 eingeführte Mahl— »rämie für die Selbstversorger ausgenommen:;: diese wird aus Bundesmitteln bestritten. Über das Ergebnis der Getreideverwaltung seit dem 1. Januar 1028 ist dem in dem landwirtschaft— ichen Jahrbuch der Schweiz 1925 enthaltenen, auch m Sonderdruck, Bern 1925, erschienenen Bericht der Getreideverwaltung folgendes zu entnehmen: Die Getreideverwaltung hat für 1922, 1923 und 1924 an Hand der bei ihr eingegangenen und re— gistrierten Offerten (Festofferten“ für Manitoba J auf Abladung im selben, spätestens im folgenden Monät, für schwimmende und in Hafenplätzen ver— fügbare Ware) einen Durchschnittspreis ermittelt. Dieser beträgt eik Hafenplatz für 100 kg: iß2z...29,80 Fr. igeßzs... 27210* —DVVV— Die Frachten und sonstigen Spesen vom Hafen— platz bis frei schweizerische Empfangsstation sowie die besonderen Belastungen aus der Förderung des inländischen Getreidebaüues und der Laaerbaltung betragen auf 100 ko Weizen: *8* Verkaufspreis xr. Fr. 1917. 19181. 1919. 1920 66, 80 64, 00 66,50 64, 00 66., 80 62,80 69, 50 64,00 62, 80 bis 50 62.50 50,00 30, 00 618 37 1Frachten Inland⸗ 7 Lager⸗ u Spesen Getreide haltung Zusammen Fr Fr. 1922 .1 6,28 2,785 —, 61 9,61 1923 .5,80 3,90 —, 58 9,78 1924 .1 5,00 160 — , 77,18 Die Ergebnisse der Jahre 1914 bis 1921, der Zeit, Unter Berücksichtigung dieser Ansätze ergeben sich in der mit staatlichen Zuschüssen gewirtschaäftet für Weizen die folgenden Verhältnisfe: Jahresmittel Frachten und, Wirtlicher Ver⸗ ß ei — Zusammen F * rif⸗e Preis nach Spesen: Kosten aus Kosten aus aenhhen is kaufspreis der Angeboten der Hafen bis frei Juͤlaudgelreide Lagerhallung Getreideverwalt. GGetreideverwalt. Schweizer (GBerechnet) (gewoa. Miitel) s Bahnstationen Unterschied Fr 1922 29, 30 — 2,78 O,o 38,01 39,88 — 0,94 1928 2741 D, go 3,90 O, zs 36,00 38,20 — 1,2 1924 30.74 D, oo 1,60 O..q 37.680 36, 57 — 129 31* 1 i* uet 14 h 19 dit 9 9 Bee J370 am am am 1mM —9 Fre vel 11 n y R11 —9 )es J. M ab. 18 1 Jun 3ch zur 'or' kon Jen gek Sch des doer Me im Mo 30