erheblich rktpreise erkaufs⸗ r Über— Haltung rusgleich n denen Setreide— rozente gebnisse arungen tBrot⸗ hl⸗ und bedingt Ein—⸗ win der sollen, ten, die etreides nng für als das wieder⸗ der für q vor⸗ Preis⸗ d ins⸗ Brot—⸗ weckten Staat mging etriebe ot dem als die henden bgabe⸗ hbleiben ig be— z der orlage dewirt⸗ irtigen rrantie Zeugte ts er⸗ ühlen⸗ Kon— adsätz⸗ ge zur üssen, siaung den ränkte Es von. Argu⸗ eiden viele olche yiolo tlichen leret“, Ein überflüssig gewordene Arbeitskräfte dem ohnedies inter Überangebot stehenden Arbeitsmarkt zuge— ührt würden. Man kann sich solchen Erwägungen jegenüber auf den Standpunkt stellen, daß ein iberwiegendes Interesse der Allgemeinheit, wie es die Verbilligung von Mehl und Brot darstellen vürde, es rechtfertige, über die Beeinträchtigung »er Existenzbedingungen von einigen hunderttausend Menschen hinwegzusehen. Man mag auch einige veitere Einwendungen gegen die Monopolisierung 'on Müllerei und Bäckerei als nicht voll durch— chlagend bezeichnen. Die Monopolwirtschaft würde zurch die Verpflichtung der Entschädigung einer roßen Zahl stillzulegender mittlerer und kleiner Betriebe von vornherein eine schwere Belastung reffen. Die Großmüllerei ist in erheblichem Grade Ausfuhrindustrie. Wenn ein staatlicher Monopol— hetrieb auch vielleicht mit dem Einfuhrgeschäft sich zurechtfinden kann, so ist er für das Ausfuhrgeschäft uuf jeden Fall von vornherein ungeeignet. In der Bäckerei eignet sich lediglich die Herstellung von roßbrot für den fabrikmäßigen Betrieb. Eine rationell arbeitende mit modernen Maschinen aus— Jestattete Kleinweizenbrotfabrik muß mindestens auf den Bedarf von 170000 Menschen eingestellt ein. Die Absatz- und Verteilungsfrage für solche Mengen Kleinbrot kann nur in wenigen Groß— tädten in wirtschaftlicher Weise gelöst werden; dä— dei wäre es immer noch nicht möglich, nur halbwegs dem vielgestalteten Geschmack der Verbraucher in der Weise Rechnung zu tragen, wie dies durch das freie Bäckerhandwerk gegenwärtig geschieht. Ein Mono— dol, das sich nur, auf die Großbrotherstellung er— treckt, würde vielen mittleren und kleinen Be— rieben, die sich gegenwärtig mit Großbrot- und dleinbrotherstellung befassen und nach dem Um— ang ihres Kundenkreises sowie für eine lohnende usnützung ihrer Betriebsanlagen auf beide Be— riebsarten angewiesen sind, die Lebensfähigkeit rehmen. Soweit Müllerei und Bäckerei dem Staat Ierschüsse bringen sollen, ist einzuwenden, daß das ägliche Brot von sozialen Gesichlspunkten aus das denkbar ungeeignelste Steuerobjekt ist. Der durch— chlagende Einwand gegen alle Pläne der Mono— »olisierung von Müllerei und Bäckerei ist der, daß das, was durch Zusammendiehung der Mehl- bzw. Broterzeugung in einer kleinen Zahl rationell ein— gerichteter und betriebener Fabrikanlagen gewonnen vird, durch unwirtschaftliche Aufwendungen für den Transport des Rohstoffes wie des Erzeugnisses wieder verloren geht. Man braucht nur den einen Satz aus der Schrift von Bechtolsheim, der das Mühlenmonopol empfiehlt, anzuführen. („Ein Reichsgetreidemonopol“ S. 683933 „Ein staatliches Mühlenmonopol darf in bezug auf seinen Ertrag überhaupt nicht isoliert betrachtet werden, vielmehr ist in erster Linie die aus einem solchen erwachsende Zunahme im Verkehr in Rechnung zu stellen, woraus die staatlichen Verkehrseinrichtungen eine ganz wesentliche Mehrung ihrer Ein— nahme erfahren dürften.“ Die Tatsache, daß sich im Müllereigewerbe immer aoch 40 000 Klein- und Mittelbetriebe in Deutsch— 29 Nr. 2785 and aufrechterhalten können, obwohl ihre Mahl— inkosten weit höher sind als die der großen Mühlen, »aß sie also offenbar immer noch einem Bedürfnis senügen, ist nur darauf zurückzuführen, daß ihr Z„tandort in der Nähe oder im Zentrum eines ßroduktionskreises des Rohstoffes und eines Ver— orgungskreises gelegen ist, so daß sie solange für inen solchen Kundenkreis zu arbeiten imstaude ind, als ihre erhöhten Mahlunkosten pro Doppel— entner durch geringere Frachtkosten des Getreides zur Mühle und des Mehles und der Kleie zum Ab— tehmer zurückkompensiert werden?',). Die Not— vendigkeit, durch Stillegung von Betrieben, Kapi— al und Existenzen zu vernichten, um damit Getreide ind Mehl auf den Weg über die staatlichen Ver— ehrsanlagen zu zwingen, den sie andernfalls nicht genommen hätten, wird auch der nicht anerkennen önnen, der zur möglichsten Förderung der Renta— zilität der staatlichen Verkehrsanlagen bereit ist. Noch schwieriger ist die Transport- und Verteilungs— rage in der Bäckerei, wo es sich um Zuführung leinster Mengen und in kürzesten Zeitintervallen in den Verbrauch handelt. Man wird auch hier richt fehlgehen, wenn man annimint, daß die Vor— eile der billigeren Erzeugung durch die Mehrkosten »es Transportes und der Verteilung und durch Inbequemlichkeiten für den letzten Verbraucher bei veitem ausgeglichen werden. Die Wahrscheinlich— eit, daß die Konsumenten das Brotmonopol nicht ils einen Vorteil empfinden würden, bestünde selbst »ann noch, wenn das Monopol eine Verbilligung des Brotes zur Folge haben würde. Aus diesen Gesichtspunkten heraus wird man s verstehen, daß man in der Schweiz den Schritt veiter vom Getreidemonopol zum Müllerei- und Brotmonopol nicht gegangen ist und auch vorerst zu gehen nicht beabsichtigt. I. Horwegen b. Die Brotgetreideversorgung Norwegens während des Krieges und in der Nachkriegszeit. Als der Krieg das handelspolitische System suropas in Trümmer legte, sah sich auch der rorwegische Staat genötigt, in der Deckung des Bedarfs der Landesbewohner an Lebensmitteln neue Wege zu beschreiten. Seit August 1914 trat der Staat als Importeur von Lebensmitteln jeder Art n Tätigkeit, um die Ernährung der Bevölkerung icherzustellen. Nach einer von. dem. Ernährungs irektor, in dessen Hand die staatliche Lebens— nitteleinfuhr lag, gelieferten Aufstellung?s) wurden n der Zeit von August 1914 bis 81. Dezember 1924 m ganzen Lebensmittel im Werte von 1600 Mil— ionen Kronen, davon für 815 Millionen Kronen Veizen und Roggen und für 248 Millionen Kronen Veizen- und Roggenmehl eingeführt und umgesetzt. eben Getreide und Mehl sind in der Liste auf— leführt Zucker mit 277 Millionen Kronen, Butter. Fier, Fleisch, Salz, Kartoffelmehl usw. 2) Dr. Walter Zeckendorf. „Die Getreidemono— volfrage in Deutschland“, München 1921. 8) Storthings⸗Sotkument 1926 Nr. 11 S. 17.