zeigen. größere oder geringere Schwankungen, die keineswegs nur durch von außen kommende Einflüsse bedingt werden. Der aufmerksame, für die Probleme der Reklame interessierte Leser wird schon bemerkt haben, daß alles, was in diesem Ab- schnitt vorgetragen wurde, mit dem Werbungsproblem in engem Zusammenhang steht. Wir haben gesehen, ein wie wichtiger Faktor im Leben des Menschen die Einstellung !) ist. Der Re- klamefachmann muß aber offenbar darauf bedacht sein, die Ein- stellungen. der Menschen in möglichst großem Umfang so zu ge- stalten, wie es seinen Zwecken entspricht. Er muß die Einstel- lungen des Publikums in virtuoser Weise zu lenken wissen und bewußt die bekannten Tatsachen der Einstellungspsychologie und die große Macht der Einstellung für seine Zwecke ausnutzen. Im folgenden dritten Abschnitt soll nun im einzelnen die Be- deutung der Einstellungspsychologie für die Reklame dargelegt werden. In diesem Zusammenhang wird auch von anderen reklamewichtigen Tatsachen der Psychologie zu reden sein. 1) Für die Lehre von der Einstellung vgl, auch: J. Plenge, Deutsche Propaganda. Als Manuskript gedruckt W. S. 1921/22 (Angelsachsenver- lag in Bremen). — Fr. Schönemann, Die Kunst der Massenbeeinflussung in den Vereinigten Staaten von Amerika. Berlin und Leipzig 1924. — E. Bernays, Chrystallizing publie opinion. Letztere vergriffene Schrift war mir nicht zugänglich. 7) A