Waren gehoben werden, unter sonst gleichen Bedingungen besser abschneiden als die andere. Wenn Lysinski sagt, daß die Ergebnisse seiner Untersuchung die in dem betreffenden Geschäftshause geübte Dekorations- methode als richtig erwiesen hat, so daß man also dort auf Grund der Erfahrung zu denselben Forderungen kam wie er, so beweist dies in der Tat, daß konkrete Beobachtungen dieser Art prak- tisch ausgeschöpft werden können. Unsere Ausführungen aber zeigen, was übrigens Lysinski am Schluß seiner Arbeit auch schon angedeutet hat, daß man bei vorschneller Verallgemeine- rung solcher Versuche zu gewaltigen Mißgriffen geführt werden kann, weil eben in verschiedenen Verhältnissen ganz verschiedene Bedingungen obwalten und daher ganz verschiedene Forderungen maßgebend sind. Jeder Wirklichkeitsversuch bezieht sich eben nur auf einen ganz bestimmten Teil der Wirklichkeit. Natürlich können auch rein statistische, an die Praxis ange- schlossene Untersuchungen zu falschen Verallgemeinerungen und zur Ableitung falscher Regeln führen. So wäre es unrichtig, wenn man etwa aus den erwähnten Ergebnissen Blumenfelds den Satz ableiten wollte, daß das obere Drittel des Schaufensters generell wenig beachtet wird. Blumenfeld selbst weist mit Recht darauf hin, daß für größere Entfernungen gerade der oberste Teil des Schaufensters ausgenützt werden müßte, während die obigen. Sätze aus dem Verhalten der Beschauer unmittelbar vor dem Schaufenster abgeleitet wurden. Für ein Geschäft, vor dem ein sehr großer freier Platz liegt, könnte daher am besten gerade der oberste Teil des Fensters für die Anlockung der Kunden aus weiter Ferne nutzbar gemacht werden. Es muß aber allerdings auch betont werden, daß sich das Verhalten der Beschauer wesent- lich nach der Auslage selbst richtet und daß die oberen. Teile des Schaufensters jedenfalls teilweise deshalb von den Nahbeschauern vernachlässigt werden, weil sie weniger bieten als die anderen A