EG John heraus, der vor allem Gegenstand unserer Untersuchung sein muß. Einer Minderung der Rentabilität wird man zunächst auf dem Wege einer Produktionsgestaltung ent- gegenwirken, die nach einer Steigerung der Produktivität strebt, um auf diese Weise den Lohnmehraufwand zu kom- pensieren. Daher wird für die Behandlung des Schicht- problems als Frage nach dem wirtschaftlichen Ertrage der Produktion die Problematik auf dem Gebiete der Produk- tionsgestaltung von entscheidender Bedeutung. Um zu einer Steigerung der Produktivität, d. h. der Arbeitsleistung, zu gelangen, sind vor allem zwei Wege gangbar: Es kann ver- sucht werden, die Leistungsintensität der Arbeiter zu steigern, oder, wenn das nicht möglich ist bzw. nicht völlig zum Ziele führt, durch weitere Mechanisierung der Produktion die Betriebsintensität zu heben. Auf diesen beiden Wegen läßt sich eine Einsparung von Arbeitern oder eine Erhöhung der Erzeugungsmenge und damit eine Steigerung der Produktivität, d. h. der Arbeitsleistung, er- reichen, die eine Kompensierung jenes auf Grund der Ar- beitszeitveränderung hervorgerufenen Lohnmehraufwandes bewirken ‚kann. Diese Zusammenhänge von Arbeitszeit und Arbeitslohn mit der Arbeitsleistung in ihren gegen- seitigen Beziehungen und Abhängigkeiten aufzudecken und zu beobachten, welche Veränderungen etwa beim Wechsel des Schichtsystems bei ihnen in Erscheinung treten, bildet den Inhalt der Problematik, mit der sich diese Untersuchung befaßt. ” Dabei war es zunächst nötig, die Zusammenhänge zu klären, die zwischen Arbeitszeit und Arbeitsleistung be- stehen, denn die Arbeitsleistung bedingt, wie wir sahen, die Höhe bzw. die Veränderung des Lohnaufwandes für den Betrieb. Ehe jedoch diese Kausalzusammenhänge unter- Sucht werden können, ist aufzudecken, wie weit die Arbeits- zeit im Sinne der Gesamtschichtzeit sich deckt mit der sog. „effektiven Arbeitszeit“ („Dauer der tatsächlichen Arbeit