F— 12 ausgesprochen werden?), daß die Arbeitszeiten des Schmelzers im Gegensatz zu denen des Gichters außerordentlich wechselnd seien, so daß hier für den Arbeitsdienst nur Durchschnittszahlen und langjährige Beobachtung zu Grunde zu legen seien. Die einzelnen Arbeitsoperationen, die zu diesem Zwecke gemessen wurden, bestanden vor allem im Aufbrennen oder Aufbohren des Stichloches, in Arbeiten beim Ausfließen des Roheisens bis zum Herrichten der neuen Abstichrinne und im Aufräumen der Arbeitsbrücke. Die Addition der dafür errechneten Durchschnittszahlen ergab auch hier die Zeit des reinen Arbeitsdienstes für den einzelnen Abstich. Durch Multiplikation mit der Zahl der Abstiche während der Zwölfstundenschicht wurde die Dauer des gesamten reinen Arbeitsdienstes in Höhe von dreimal 1 Stunde 25 Minuten = 4 Stunden 15 Minuten errechnet, so daß unter Abzug von 2 Stunden Pausen 5 Stunden 45 Minuten für die Arbeitsbereitschaft übrig blieben. Da der Vorschmelzer von einem Teil der Arbeitsfunktionen der übrigen Schmelzer zugunsten des Beobachtungsdienstes befreit ist, den vornehmlich er zu leisten hat, wurde als Ergebnis besonderer Zeitstudien für seine Tätigkeit ein Arbeitsdienst von 2'/, Stunden und ein Beobachtungsdienst von 7*/„ Stunden errechnet. Außer den Gichtern und Schmelzern sind direkt am Hochofen vor allem noch die Arbeitergruppen beschäftigt, die auf der Hochofensohle das Verladen und Fahren von Koks, Alteisen und Kalkstein ausführen. Ferner sind hierher die Masselformer zu rechnen, deren Tätigkeit in der Aufbereitung des Gießbettes zur Aufnahme des flüssigen Roheisens besteht; Schließlich gehören dazu die Schlackenfahrer, die für die Beförderung der Schlacke zum Zementwerk bzw. zum Schlackenberg zu sorgen haben. Da die Anwesenheitszeit *) Aus der Denkschrift des Hüttenwerkes.