satzsteuer senkte ein Anziehen der Roheisenpreise etwa 11/, Monate später den Verlust erneut auf 135 °°%%. Aus dieser Aufstellung geht hervor, daß die Schwan- kungen des Roheisenpreises, die nicht irgendwie durch Verschiebungen der Lohnsätze oder durch eine Veränderung der Arbeitszeit hervorgerufen waren, den stärksten Einfluß auf die Gestaltung der Rentabilität ausübten, indem einmal zu Anfang die Ermäßigung des Roheisenpreises ein schroffes Ansteigen um 160 % und später noch einmal um 60 °% zur Folge hatte, während ihre Erhöhung schließlich ein Ab- sinken des Betriebsverlustes um 40°%, mit sich brachte. Als nächster Hauptfaktor sind die Koks- und Koksfracht- preise zu nennen, da ihre Einwirkung insgesamt Schwan- kungen des Betriebsverlustes in Höhe von rund 100% nach sich zog. Dann erst folgt als letzter bedeutsamer Faktor die Lohnaufwandsveränderung, deren Einfluß auf die Rentabilität der Roheisenerzeugung kaum den sechsten Teil der Wirkungen ausübte, der von dem Auf und Ab der Roheisenpreise ausging. Trotzdem erwartete die Be- triebsleitung von der Steigerung des Lohnaufwandes auf Grund der Arbeitszeitveränderung die entscheidende Erhöhung der Selbstkosten. Da nach Auffassung der Werksleitung eine besondere Behandlung des Hochofenbetriebes oder auch nur einiger Arbeitergruppen, der sogenannten Feuerleute, in der Ar- beitszeitregelung unmöglich sei, sind die Einwirkungen des Dreischichtensystems. in diesem Schaubilde nicht für den Hochofenbetrieb allein, sondern für drei verschiedene Gruppen von Betrieben des Hüttenwerkes, deren Zusammen- fassung man aus Gründen geordneter Betriebsführung als zweckmäßig erachtete, veranschaulicht. Es ergibt sich folgendes Bild: Die Einführung des Dreischichtensystems nur im Maschinenbetrieb und für die Feuerleute am Hoch- ofen, jedoch unter Beibehaltung der Achtstundenschicht im 58