== 40 — berger Handelsakademie, Ende Juli von 30 Tirolern sowie 65 rumänischen Professoren und Studierenden. Von eigenen Veranstaltungen der Universität seien fol- gende erwähnt: Am 18. Januar beging die Universität in der Aula eine Reichsgründungsfeier, bei der Professor Dr. von Beckerath die Festrede über das Thema „Der moderne Absolutismus“ hielt, am 7. Mai d. J. ihr Gründungsfest, ver- bunden mit einer Beethovenfeier, bei der Professor Dr. Bertram die Festrede über das Thema „Beethovens Bild“ hielt und Professor Dr. Bücken über „Die Wandlungen in der musikalischen Beurteilung Beethovens“ sprach. Am 8. März hielt Professor Dr. Shotwell, Profes- sor der Geschichte an der Columbia-Universität in New- York, Inhaber des Carnegie-Lehrstuhls an der deutschen Hochschule für Politik Berlin, auf Einladung der Universität in der Aula einen öffentlichen Vortrag über das Thema: „Die geschichtlichen Grundlagen der neuen Weltpolitik“; am 27. Juni sprach Professor Dr. Sihler von der Univer- sität New-York im großen Hörsaal der Universität über das Thema: „10 Downing Street, die Auslandspolitik Englands vor dem Weltkriege‘“, und am 21. Juli auf Vermittlung des Japan-Instituts Berlin Professor Dr. med. Sata aus Japan in der Aula‘ der Lindenburg über: „Die Infektionspforte und Lokalisation sowie die Bedeutung der Re- und Super- infektion bei Tuberkulose“. Das Andenken der im Weltkriege gefallenen Studie- renden ehrten Rektor und Senat wie Studentenschaft am Volkstrauertage (13. März) durch Niederlegung von Krän- zen am Gefallenen-Ehrenmal vor der Universität, Zum 80. Geburtstage. ihres Ehrenbürgers, Reichs- präsidenten von Hindenburg, übersandte die Uni- versität ein Glückwunschtelegramm, auf welches der Herr Reichspräsident durch ein Handschreiben dankte. Da unsere Universität sich keineswegs als eine schlecht- hin neue, vielmehr als die älteste rheinische Hochschule, als den modernen Anschauungen entsprechend ausgestaltete Fort-