j 2- sehen ja, daß hier erst der muß, um das durchzuführen! Ich darf noch hinzufügen, daß wir auch den Verzicht auf die Veranlagung von Vermögensobjekten, namentlich der immobilen Vermögensobjekte, auf den 1. Januar 1927 begrüßen. Was in diesem Zusammenhang Herr Dr. Hertz über Ungeheuerlichkeiten in der Bewertung namentlich von land- wirtschaftlichem Besitz ausgeführt hat, kann auf keinen Fall ohne Widerspruch bleiben. Jm Gegensatz zu seinen Aufstellungen habe ich den Eindruck, daß gerade bei der Bewertung des land- wirtschaftlichen Besit es mit einer Sorgfalt, mit einer Akribie vorgegangen worden ist, die beinahe eines besseren Zweckes wert gewesen wäre. (Zuruf von den Deutschen Demokraten: Des Kleingrundbessitzes?? – Nein, auch für den Großgrundbesitz; des kleinen auchh Ich würnsche ssselbstverständlich allgemeine Gerechtigkeit.. Meine Damen und Herren! Ich stelle nochmals in den Vordergrund, daß nach meiner Ansicht die Fragen der Bewertung im letzten Jahre vielleicht in der Steuerverwaltung eine zu große Rolle gespielt haben. Jedenfalls hier behaupten zu wollen, daß irgendwelche a bsichtlichen Unterscheidungen in der B ew ertu ng vorgenommen worden wären, daß der große Grundbesitz absichtlich günstiger in der Bewertung weggekommen wäre, – ~– (Zuruf von den Deutschen Demokraten: Absichtlich?) ~ Ich habe es so verstanden, Herr Kollege Koch; Sie waren ja nicht hier, vielleicht suchen Sie es sich aus dem Zettelkasten des Herrn Hertz heraus. (Zurufe von den Deutschen Demokraten.) ~ Nein, er hat von der Bewertung gesprochen und hat behauptet, daß ab- sichtlich günstigere Bewertungen für den großen Grundbesitzer vor- genommen worden wären. (Zuruf von den Sozialdemokraten: Planmäßig!) – Wenn Sie das für eine Abschwächung halten, will ich das gern hinehmen. (Huruf von den Sozialdemokraten: Wirtschaftliche Organisationen!) – Ich bestreite das auf das aller- entschiedenste. Eine solche Behauptung ist eine Beleidigung der- jenigen Stellen, die von der Finanzverwaltung beauftragt waren, diese Bewertungen vorzunehmen. Meine Damen und Herren! Eine der wichtigsten Aufgaben des Reichsfinanzministers ist die, seine hohen Pflichten als Betreuer der Reichsfinanzen mit den berechtigten Fo rd erun- gen der Länder in Einklang zu bringen. Diese vom Standpunkt der deutschen Zukunft aus vielleicht bedeutsamste Auf- gabe ist gerade in einem Augenblick aktuell, wo Herr Dr. Köhler sein Amt antritt. Es berührt zunächst außerordentlich sympathisch, daß der neue Reichsfinanzminister Frieden herbeizuführen sich bemüht – ~ l Zuruf von den Sozialdemokraten) nein, Frieden herbeizuführen neue Reichsfinanzminister kommen