borgefdhriebenen Mıuftern entfprechen. Sie find entweder in der Sprache de8 UrfprungslandeS oder in der des Bes ftimmungslandes8 auszufertigen; im erfigenannten Fall be- Halten fih beide Länder das Recht vor, die Beibringung ziner YNeberfegung zu verlangen, Die von den Zollbehörden der beiden Länder ausge itelltem Urfprungszeugniffe find, von der Vilieruna durch die Konfularbehördemw befreit. Die von den {ftaatlich anerkannten Handelskammern ausgeftellten Zewugniffe follen bon den Konfularbehörden des Beitimmungslandes bei Sendungen, deren Wert 80 ReichsS- mark oder 100 Franken (in Gold gerechnet) nicht überfteigt, fojtenlo3 beglaubigt werben; bei Sendumgen mit einem höheren Wert kann eine Berwaltungsgebühr erhoben. mer- dem, die 4 Reichzmartk oder 5 Franken (in Hold gerechnet? nicht überfchreiten darf. Sür Boftfendungen {ft ein Urfprungszeugnis nicht er- jorderlich, wenn e3 ji um Einfuhrmwaren handelt, die den Charakter einer HGandelzware haben, ArfprungsSzeugnis-Bordrucke: Für Urfprungszeugniffe wird bei der Berzollung in Srank: rei auf Grund von Artifel 12 des GefebßeS dom 13. Brit maire de8 Sahres8 VII eine bejondere Stempelgehlihr er- oben, die nadh der Grüße bes verwendeten WVordrucds ge- jtaffelt it (fog. Dimenfionsjtempel ((timbre de dimension), veral. auch Yır, 74 der Vorbemerkungen (Observations Preii-. minaires) zum franzöfijchen 3Zolltartf). Nach Artikel 33 Der Anlage zu dem Dekret vom 28. Dezember 1926 betreffend Kodififation der Stempeklgeblihren (Journal Officiel de la Republique Francaise Nr. 302 vom 29. Dezember 1926, S. 13618) find die Geblihrenfäße qegenmärtig, mie folat, abhaeltutft: . 7 "Abmessungen (in m) . Bezeichnung . des EEE des Papier‘ beschnittenen Blattes apierformats Höhe Breite |! Oberfläche Sternpel- gebühr Franken 21,60 14.40 0,5946 Ärand registre ....... 0.5000 ürand papier ......- Moyen papier . 0,4204 0,1250 10,80 (moitie du grand registre) ' KA 720 Setit papier 5 0,3536 * 0.0884 ; (moitie du grand papier) | 2.60 Demi feuille | ) 0.2500 | 0.1768 ! 0.0442 } (maiti& du mnDetit papier) EL 0,4204 0.3536 0.2973 0.2500 | &3 empfiehlt {ich daher, zmwed8 Kojtener[parnis das Format der Urfprungszeugnisbordruce nicht aröker als 0,25 Mieter : 0.1768 Meter zu wählen. *ombinierte Urkunden: Soweit ein Urfprungszeugniz erforderlich {ft für Waren, melche der Wertverzollung unterkiegen, {o tann die erforder- liche Ronfuklatafaktura dur Das Urfprungszeuani? erfeßt werden. Das Konfulat hat ven Warenwert auf Dem Uriprungszeugnig zu befcheiniaen, ohne hierfür eine Rufaß- zebiühr zu erheben. Ronfulatsgehühren: Urfprungszeugniffe: Wert unter 100 Goldfranfen (== 80 Mi.) gebührenfrei; Wert über 100 SGoldfranten (—80 Mi.): 5 Goldfranken; Kedhnungen für 26 prozentige Nogabe: ge- bührenfrei, Rechnungen für Wertverzolung: Wert unter RM) M.+ gebührenfrei. Mert über 80 ME: 5 Boldfranken Kontingentsbefcheinigungen: Sür einige Waren find in den Liften A und C des deutfch- [ranzöfifchen Gandelsabkommenz beftimmte Kontingente Dorgefehen. Diefe Waren genießen Die vorgefehHenen VBer- günftigungen nur, wenn fie Dow einer Nontingent8befchei- wigung begleitet find. Das KeichZwirtfchaftsmrinifterium dat für Induftriecerzeugniffe folgende Verbände mit Der Ausitelung der Kontingentsbhefcheinigungen betraut: _ Sür elektrijhe Glühlampen der Pof., auS 361 Des frau: 3öfijchen Zontarif8 den Zentralverband Der Deutfchen Elef- trotechnifchen Induftrie, Berlin W 10, Cornekiusftr. 3. — Für Wachstuch der of. 430/31 und aus 385 des fran- 351U{chen ee A Be Deuticher WMachstuch-, Frankreich Zedertuch- und Kunitlederfabriken in Leipzig, Hugo-Licht Straße 1. . Für Nadeln für Trikot, Birk ulw. Stühle ver Pof. zuß 544 Di8 de8 Franzöfiiden Zolltarifs den Sifen- und ZStahlwareninduftriebund Elberfeld, Hofaue 95 IL. Kür Schuhmwaren der Pof. 481, 482, 483 ves franzößt- Ichem Zolltarif8s den Reichsverband der Deutfchem Schuh- induftrie, Berlin € 2, Burgftr. 7. ‚ Dei Stellung des Antrages auf Nusftelhung einer Kon: A find vor allem folgende Angaben not MeNnNDiAa: L. genaue Bezeichnung der Ware; 2, Neingewicht und Zahl der Stücke; 3.00 welchem Kontingent, welcher franzöfijchen Zoll tarifnummer, {ft die Sendung abzuichraiben:; 4. Abhfen der; 5. Empfänger, Urfprungsbezeichnung: lieber die Urfprungsbezeichnung ijft folgendes zu beachten: Gemäß Artikel 15 des Gejeges vom 11. SJanırar 1892 find don der Einfuhr, der Aufnahme in die Niederlage, der Durchfathr und dem Verkehr ausgefchloffen alle au3[ändifchen Natır- oder Gemwerbaerzeugnijje, weiche, fer e3 auf fich jelbft, Jet e8 auf den Umfohliehungen, Kijten, Ballen, Um- Olägen, Streifen oder Etiketten ufw., eine Fabrif- oder Handelsmarke, einem Namen, eiwe Zeichen oder irgendeine Angabe tragen, die den Glauben 3 erwecen aqeeigmnwet it, yaß je in Frankreich beriertiat oder franzöfiihen Urfprunag Ann. Auf Grund diefer Beftimmung fteht der Zolbehörbe un Anwendung der Borfchriften in den Artiteln 41, 42 und {3 des Gefebes vom. 28. April 1816 (Urteil Des Kaffationg: Hofes vom 5. April 1900) Da8 Kecht zu, jedes auZländifche Erzeugnis mit Befchlag 3U Helegen, Ddeffen Marken nad (orem Dafürhalten geeignet find, eS für ein franzöfifches Erzeugnis zu Halten. €3 bedarf dabei feiner weiteren Ermittelung, ob die Auffchrift die eingetragene oder nicht :ingetragene Marke Ddieje3 oder jenes franzöftfchen 0Der ausländifhen SGewerbetreibenden darftellt, Um Die Bo- (Olagnahme eines ausfändifichen Erzeugniffes zu rehtferti zen, genäigt €3, mern: DAS Erzeugni3 oder feine UmfOlie- zung, mie das Gefeg ausdrücklich vorfdhreibt, irgendein Zeichen aufiveijt, DaZ geeignet i{t, den Glauben zu erwecken, daß das Erzenaniz franzöfifchen Urfprungs ift. Dagegen zildet der Gebrauch der jranzöfifchen Sprache zur DBezeich- zung der Befchaffenheit der eingeführten Erzeugnilfe nach der RKechtfprehung Des Kaffation8hofes (Urteil vom 27. Oftober 1900) feinen BVBerftoß genen Den Artikel 15. Daß in diefem Artikel auZgefprochewe Sinfuhrverbot findet ıber Anwendung, fobald die Muffchriften In jramzöfifcher Sprache geeignet find, Den Käufer über ben wirklichen Urinrung der Mare zu täufchen. Sm zweiten Abfaß Des Mrtikel3 15 Handelt e8 fi um usländifdhe SGetverbS- .0Der Naturerzeugniffe, die an einem nit einem franzöfifchen aleidnamigen Orte hHergeftellt Dder zeiwonıEN find. Wenn diefe Erzeugmiffe mit diefem DOrt8- zamen verfehen fürd, fo fallen fie, obfehon Diefe Angabe 1ur wahrheitögemäß ift, aleichmwohl unter die Beftimmun- jen des Gefehes, da diefe Angabe erfichtlich geeianet ift, den Hayden an einen franzöfiichen Urfprung zu erweden, Das Sejeb bietet jedoch dem Sinbringer die Möglichkeit, die Yragmweite Diefer Angabe dadurch zu hefeitigen, daß dem Srtsnamen mit deutkichen und in die Augen fallenden Bıtche tabem der Name des Urfprungslandes und die Angabe ‚importe“ beigefeßt wird. So würde beifpielStweife eine in Wiem (Defjterreich) hHergeftellte Ware mit Der bloßen Be- jeichnug „Bienne“ nicht nach Frankreich eingeführt werben 'önnen, wohl aber dann, wenn fie Die MNAuffhrift „Bienue Antriche) importe“ trägt, da aus einer derartigen Bezeiche zung der Sfterrzichifehe Urfprung flar hervorgeht. Selbft- verftändlich und au3 demfelben Grunde kann jedes Zeichen, da8 den Glauben zu erwecken geeignet ijt, al fei die Ware ın Frankreich hergeftellt, ebenfalls im feiner Wirkung auf- yehoben werden, daß in veutlihen Buchftabew das Wort ‚importe“ mit dem Darauf jofgenden Namen Des Urfprungs- fandea ober eine ähnliche Xormel anaemennet Wird, 3. Fr |