12 — nana tionsvperhältnisse stecken, das heißt Verhältnisse, worin die Menschen zueinander stehen beim Produzieren dessen, was die Gesellschaft braucht. Arbeiter, Unternehmer, Reeder, Reutiers, Großgrund— besitzer, Pächter, Großhändler und Krämer, sie sind das, waͤs sie sind, durch den Platz, den sie in Produktions— prozeß inderBegrbeitungunddergir— dationderProdukte einnehmen Dieser Unterschied ist noch ktiefer als der, daß der eine Geld hat und der an— dere keins. Die Verarbeitung der Naturschätze ist ja die Grundlage der Gesellschaft. Wir stehen zueinander in Ar— beits⸗ in Produktionsverhältnissen Worauf stüßen sich nun diese Arbeitsverhältnisse? Schweben die Menschen als Kapitalisten und Arbeiter, Großgrundbesißer, Paͤchter und Tagelöhner, und wie alle die anderen Arten von Mitgliedern der Gesellschaft sonst noch heißen mögen, nur so in der Luft? Nein, sie stüßen sich auf die Technik, auf die Werk— zeuge, womit sie in der Erde, in der Natur arbeiten. Die Industriellen und die Proletarier stützen sich auf die Ma— schine, sind von der Maschine abhängig. Wenn es keine Maschinen gäbe, so gäbe es auch keine Industriellen und keine Proletarier, jedenfalls nicht solche, wie sie jetzt sind Her einfache Webstuhl erzeugte die Arbeit im Hause durch die eigene Familie, der zusammengesetzte hölzerne Webstuhl erzeugte eine Gesellschaft mit kleinen Meistern und Gesellen, die große durch Dampf oder Elektrizität ge— kriebene eiserne Webmaschine eine Gesellschaft mit Groß— industriellen, Altidnären, Direktoren, Bankiers und Lohn— arbeitern. Die Produktionsverhaltnisse schweben nicht wie Rauch— oder Dunststreifen in der Luft, sie bilden feste Rahmen, wvorin die Menschen gefaßt sind Der Produktionsprozeß ist ein materieller Proch die Werkzeuge sind wie die Eck— und Stützpunkte der Raͤhmen, worin wir stehen Die Technik, die Werkzeuge, die Produktivkräfte sind der Unterbau der Gesellschaft, die eigentliche Grundlage, worauf sich der ganze riesenhafte und so verwickelte Orga nismus der Gesellschaft erhebt. Die nämlichen Menschen jedoch, die ihre gesellschaftlichen Verhältnisse nach ihrer ma— eriellen Produktionsweise bilden, bilden auch nach diesen Verhältnissen ihre Ideen, ihre Vorstellungen, ihre Anschau— ungen, ihre Grundsätze. Die Kapitalisten, die Arbeiter und die anderen Klassen, die durch die Technik der Gesellschaft, worin sie leben, gezwungen werden, in bestimmten Verhält—⸗