36— ——— 66 können unabhängig voneinander an verschiedenen Punkten stattgefunden haben — aus jedem von ihnen erhellt deut— lich die enge Wechselwirkung, die zwischen neuen Produk— tionsmitteln und neuen Lebensweisen und Bedürfnissen be— steht. Jeder dieser Faktoren erzeugt mit Naturnotwendig— keit den anderen, jeder wird mit Notwendigkeit die Ursache von Veränderungen, die dann ihrerseits wieder neue Ver— anderungen in ihrem Schoße bergen. So erzeugt dede Erftindung ünpermeidiicherweise Wirkungen, die den Anstoß zuanderen Erindungen und damitwieder zuneunen Bedürftnissen und debensweisen geben, de wieder nene rindungen eropor— rufen usw. —eine Kette unendlicher Entwicklung, die um so mannigsacher und rascher wird, je weiter sie fort— schreitet und je mehr damit die Möglichkeit und Leichtigkeit neuer Erfindungen wächst.“ Kautsky erzählt dann weiter, wie der Mensch, als er einmal in die Grasebenen gekommen war, dort zum Acker— bau, zum Bauen von Wohnungen, zum Gebrauch des Feuers und zur Viehzucht kam, und wie danach „das ganze Leben des Menschen, seine Bedürfnisse, seine Wohnsitze, seine Mit— tel des Lebensunterhaltes geändert wurden und die ene Grindung chlttereich zahbreiche anderenach h zo derrsteinmno emach ood de gverseltung des Speeres oder der Axtgelungen war“ Und so wird einmal (um wieder ein Beispiel dem jetzt in Rußland aufkommenden Kommunismus zu entnehmen), wenn der Kommunismus vollkommen da sein wird, das Bedürfnis nach Produktiovn und Glück so allgemein und groß sein, in so vielen Hunderten von Millionen Menschen, daß dies Bedürfnis nach Produktion und Glück so allge— mein und groß sein, in so vielen Hunderten von Millionen Menschen, daß dies Bedürfnis gewaltig zahlreiche und große Erfindungen, und so ins Unendliche, so weit wir sehen können. ——— Bemerkung. Die Erfindung der neuen Technik, worauf, wie wir gesehen haben, die Wissenschaft beruht, findet also durch den gesellschaftlichen Drang und durch das im Individuum wirkende gesellschaftliche Bedürfnis statt, und sie gelingt erst volllommen, wenn das Bedürfnig allgemein gesell⸗ schaftlich ist. Bis jetzt konnte jedoch der Geist des Erfinders