berechnen kann wie bei den Zujammenlegungen und daß jür fie viel größere technijdhe Kenntnijje notwendig find. b) Ähnlih wie bei den Zujammenlegungen liegt auch hier 3zumeijt eine Art von Scqhickfaksgemein- qq aft einer größeren Anzahl der Grundbefiger vor. Schon die Bewällerungen und Entwäljlerungen Iafjen ich, wie er- wähnt, in der Regel nicht auf ein einziges Grundjtück bejchränken, jondern fie müfjen einheitlid auf dem Boden einer ganzen Gemeinde oder wenigjtens auf einem ganzen Flurabjchnitt vorgenommen werden; die Maßnahmen zur Bekämpfung von Überjdhwemmungen, die Flukrequlie- rungen ujw. betreffen no viel größere Gebiete, ojt ganze Landfjtridhe. Alle Wajjerläufe aber, auch die Grundwäfjer eines Flußgebietes, jtehen untereinander in Derbindung, fo daß jede Änderung an einem Ort auch die Feuchtia- keitsverhältnifje und damit die Ertragsjähigkeit der anderen Grunödjtücke beeinflußt; jede Erhöhung cder Senkung des oberirdijdhen Waffjerjpiegels an einer Stelle ruft aud) eine Änderung auf den anderen Gebieten her- vor, verhindert oder vermehrt deren Abwäljerung; um überfqüjliges Wafjjer von einem Grundjtück abzuleiten oder um das notwendige Wafjer auf ein Grundjtlick zu leiten, mülflen au andere Grunditücke in die Operation einbezogen werden. Es wäch|t aber mit der Zahl der Derjonen, deren Iu- itimmung nac) dem individualijtijdhen, Liberalen Prinzip erforderlich ijt, die Wahrjcheinlichkeit, daß ein Teil von ihnen nicht mittun will; ja [don der Widerfpruch eines einzigen würde genügen, um eine für alle vorteilhafte, von den meiften angejtrebte Bodenverbefjerung 3u ver- hindern. So {hlägt auch hier der Liberalismus in fein Gegenteil um, in die Möglichkeit, ja in das Recht eines einzigen, die anderen zu zwingen, eine wünfjdhenswerte Maßregel zu unterlafjen. Diejes Hindernis für Melio- rationen wird um fo größer, je arößer die Zahl der not- wendigerweije in Betracht kommenden Perjonen, je tiefer das Bildungsniveau der CLandbevölkerung ijt, je mehr dieje in der Tradition befangen ijt und jeder Neuerung mißtrauifjd gegenüberjteht. c) Eine weitere Schwierigkeit liegt in der Belchaffung des Meliorationskapitals. Da die Grunödbejiger in der Reael über ein foldhes nicht verfügen, find fie dafür P' 7