Bäcker 22. Landesfinanzamt Unterelbe (Bezirk Gk. Hamburg). Bemerkung d. Gewerbekammer Die Lage des Bäckergewerbes war 1926 gegenüber 1925 wesentlich - schlechter, da die Mehlpreise stark anzogen. Die reise für Backwaren sind die zleichen: geblieben, allerdings ist das Gewicht der Backwaren verringert worden, aber nicht in dem Maße, wie die Steigerung der Mehlpreise es erfordert hätte. Es dürfte in keinem Falle ein Verdienst von mehr als 10 vom Netto- umsatz entstanden sein, selbst nicht in den kleinsten Be- trieben, wo der Meister per- sönlich mitarbeitet, ‚weil dort wegen der geringeren Mehl- mengen eine günstige Einkaufs- möglichkeit nicht so sehr vor- handen ist, wie in den größeren Betrieben. 23) Landesfinanzamt Würzburg (Bezirk der Hwk. Kaiserslautern, Würzburg). ; a) Vom Landesfinanzamt Würzburg aufgestellt: Reingewinn in Hundertsätzen des Umsatzes 15—20 20—25 25—30 45—50 b) Von der Handwerkskammer Kaiserslautern aufgestellt : Alleinmeister Meister zuzügl. nachstehender Gesellenzahl a 1 2 3 4 . %% Yo Yo %% % 14 11 8 6 5 19 15 12 9 8 24. Saargebiet. l. Brot, Reinverdienst 9%. (für Weizenbrot werden von dem Referenten 10 °/o vorgeschlagen; jedoch ist der- selbe bereit, einen einheitlichen Durchschnittssatz für Korn- und Weizenbrot in Höhe von 9% gelten zu lassen.) Weißware, Reinverdienst 22%, Durchschnittlicher Reinverdienst 13%. (Blieskastel schlägt für Roggenbrot 9%, für Weizenbrot 10% und für Weißware 20% vor; dies ergäbe einen Durchschnittssatz von 13 9%.) Von den oben verdienten Reinverdienstsätzen gehen noch ab die effektiv gezahlten Löhne, Soziallasten und Mieten.