Auch der Frachtaufwand für be: stimmte Waren hat sich gegenüber lem von 1914 unverhältnismäßig er: höht. Teilweise steht die Steigerung in keinem Verhältnis zum Preis der Waren, teilweise ist die absolute Steigerung besonders groß. Beispiele: a) Steigerung des Frachtaufwands verglichen mit dem Preis: - x , 1913 1925 " * Preis einer Tonne in April 1613 1927) Oberhausen . .110,— 135,— Frachtaufwand je Tonne “racht Oberhausen — Roheisen 12,21 17,42 NET 520 km für Frachtaufwand je Tonne t Ladungen, je ; Halbzeug 1,38 2,20 Oonne- . 04H 9,40 32,20 Frachtaufwand je Tonne Preis frei Berlin . . 129,40 167,20 Walzeisen 1,15 200 Frachtbelastung: mmen 14,74 21,62 Bei Herstellung einer Frachtaufwend 1925 Tonne Stabeisen . 14,74 21,62 mehr gegen 1913- 46,6 % Bei Beförderung Ober; Preis einer Tonne Stab: hausen — Berlin . 19,40 32,20 eisen 110,— 135,— Zusammen 34,14 53,82 Dreissteigerung 1925 mehr gegen 1913 22,7 % b) Prozentuale Steigerung gegenüber den Friedenssätzen: A Teile Roheisen und ' von Eisenbau- Schrott werken sowie Bleche und DIatten Eisen- und Stahlwaren Bauholz Ya rn He Ye bei 10 km , . sei 50km . »ei 100 km . .. bei 250 km . | bei 500 km 77 38 14 46 231 L60 137 ‘18 38 '5 1956 111 69 95 150 78 128 63 103 46 Wenn auch nicht erwartet wer: den kann, daß die Reichsbahn ihr derzeitiges Tarifsystem sofort grund: legend umgestaltet und den ver: inderten wirtschaftlichen Verhält- ‚issen anpaßt, so muß doch verlangt werden, daß die eingeleiteten Vorz ırbeiten für eine Tarifreform nach *) Die_hier und im folgenden ge: gebenen Zahlenangaben beruhen auf den Untersuchungen der einzelnen in frage kommenden Fachgruppen, denen die Verantwortung hierfür überlassen bleiben muß. Bei den Änderungen, die lie Tarifierung einzelner Waren, sei es ıurch Detarifierungen, sei es durch die itellung von Ausnahmetarifen, ständig »rfährt, ändert sich unter Umständen lie prozentuale Belastung schnell um so nehr, als ja auch die Preise keine fest: stehenden Faktoren sind. 7