zesses unlöslich miteinander verbinden, so daß sie am fertigen Erzeugnis in keiner Weise mehr auseinander ge- halten werden können. Auch in der Selbstkostenberechnung und Kalkulation, dem ziffernmäßigen Spiegel des Arbeits- prozesses, operiert man mit diesen Ärbeitselementen, und wir tun daher am besten, die Grundbegriffe der betrieblichen Kalkulation auch unsern Betrachtungen zugrunde zu legen. Material oder Rohstoff, Lohn oder Menschenkraft, Un- kosten oder die Summe der technisch-organisatorischen Hilfsmittel sind die drei Hauptelemente, deren Behandlung uns in der Betriebsorganisation interessiert. Jede der drei uns schon bekannten Hauptgruppen, Arbeitsvorbereitung, Ar- beitsführung und Betriebsabrechnung, zerfällt also wiederum in nebengeordnete Abschnitte, so daß sich bei dieser zwei- fachen Teilung ein gitterähnliches Schema ergibt, wie es in Abb. 1 dargestellt ist. Man sieht, daß die einzelnen Stufen des Arbeitsablaufes und die Arten der Arbeitselemente sich zu einem Netz ver- flechten, deren Maschen nicht ohne Gewaltsamkeit gelöst werden können. Die Behandlung der drei Elemente jedoch ist dem Sinn und Wesen nach völlig gleichartig. Überall wird über die Bereitstellung zur Ausführung und Be- arbeitung vorgeschritten, und am Ende des Arbeitsprozesses steht die Abrechnung, die jedes Element gesondert erfaßt, verbucht und für die Erfolgsrechnung des ganzen Betriebes zusammenstellt. Die Materialwirtschaft beginnt bei der Beschaf- fung der erforderlichen Werkstoffe. Sowie deren, Art und Umfang seitens des technischen Büros festliegen, sorgt der Einkauf für die Beschaffung, das eingegangene Material durchläuft eine mehr oder minder sorgfältige Werkstoff- prüfung und fließt dem Lager zu, in dem es bis zu seiner Verarbeitung aufbewahrt wird. Die Werkstatt ruft das nötige Material zu seiner Zeit ab, belegt die Entnahme durch Quittungen, und während der Rohstoff selbst in den Preduktionsprozeß eingeht, umgeformt und veredelt wird, sorgt die Materialabrechnung für die richtige Verbuchung der in die Fabrikation gegebenen Werte zu Lasten des Fabrikates bzw. eines bestimmten Arbeitsauftrags.