Die weitere Arbeitsvorbereitung wickelt sich nun zweck- mäßig restlos in einem besonderen Büro ab, das als „Ar- beitsbüro‘“ verantwortlich für die richtige Bereitstellung des Materials, der Löhne und der technisch-organisatorischen Hilfsmittel ist. Es gliedert sich daher meist nach Abb. 5 d) Die Bereitstellung des Materials Der Materialauszug. Auf Grund der Stücklisten wird sofort nach Erhalt des Werkauftrages in eine Prüfung eingetreten, welches Material vorrätig und welches be- sonders beschafft werden muß. Häufig werden hierzu be- sondere Materialauszüge angefertigt, die eine detaillierte Verarbeitung der Stückliste darstellen. Denn es können z. B. verschieden gleichartige Positionen der Stückliste zu einer größeren Einheit zusammengefaßt werden, so daß die Bestellmengen und die Maße erheblich von den An- gaben der Stückliste abweichen. Das gleiche ist der Fall bei Arbeitsarten, die große Abfallmengen bedingen. Stanz- teile aus Blechen gehören dazu; hier müssen stets vom Arbeitsbüro die nötigen Rohmaße sorgfältig berechnet werden, die zur Herstellung der gewünschten Teile auf- zugeben sind, Die Feststellung, welches Lagermaterial vorhanden ist, gestaltet sich um so schwieriger, je mehr verschiedene Fa- brikate in derselben Fabrik erzeugt werden. In kleinen Be- trieben wird der betreffende Beamte die meisten Werkstoffe im Kopf haben, die am Lager greifbar sind. Natürlich ist schon vom Konstruktionsbüro, mitunter sogar schon bei Abfassung des Angebotes, rechtzeitig zu überlegen, was vorrätig ist. Normenmappen der DINormen oder der eigenen Werksnormen sind hierzu in den Konstruktionsabteilungen aufzulegen, in denen grundsätzlich jedes vorrätige Teil, z. B. Schrauben, Bolzen, Handräder, Stahlsorten, Arma- turen aufzunehmen und durch besondere Symbole als vor- rätig zu kennzeichnen ist, etwa durch bunte Schraffierung der betreffenden Felder auf den Normblättern, durch einen schrägen Strich in der oberen Feldecke o. ä. In großen. Betrieben mit stark wechselnder Fertigung IC