unterstellt. Denn nur so kann man erreichen, daß die Transportarbeiter, welche einmal unentbehrlich sind, wirt- schaftlich ausgenutzt werden und nicht, wie man es häufig sieht, mit wenigen Teilen in der Hand durch die ganze Werkstatt eilen oder auch nicht eilen, sondern gemächlich gehen und leer zurückkehren. Ein leitender Transportmeister oder Transportingenieut verteilt alle Förderarbeiten auf die ihm unterstellte Förder- kolonne. Bei ihm laufen alle Anforderungen auf Transport- leistungen zusammen, so daß er die einzelnen Förderdienst- teistungen wirtschaftlich zusammenfassen kann. Elektro- karren oder Hubwagen haben nach einem bestimmten Fahr- plan dauernd zwischen den Werkstätten und Lagern zu kreisen und alle auf ihrem Wege liegenden Förderdienste auszuführen. Das freie Umhergehen einzelner Transport- arbeiter ist unbedingt zu unterbinden, und auch den so be- tiebten brandeiligen Transporten gegenüber ist unnachsicht- lich vorzugehen. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle lassen auch sie sich dem einmal festgelegten Fahrplan ein- fügen, wenn man diesen so einteilt, daß jede Werkstatt alle Stunde oder halbe Stunde vom Kreislauf der Transport- kolonne berührt wird. Bei straffer Durchführung dieses Systems zeigen sich schon bald überraschende Ersparnisse. d) Arbeitskontrolle Jedes Fabrikat muß, bevor es zum Versand oder an das Fertiglager gelangt, eingehend auf richtige Ausführung ge- prüft werden. Eine besondere Revision, die gewöhnlich einem Prüfmeister oder Revisionsingenieur untersteht, ist für die Qualität der herausgehenden Fabrikate verantwortlich, Der Umfang dieser Prüfung hängt naturgemäß ganz von der Art des Erzeugnisses ab. In Fabriken mit hoher Ver- adelungsstufe und verwickelten Arbeitsprozessen genügt eine Prüfung des fertigen Fabrikates allein nicht. Denn erstens lassen sich die fertig zusammengebauten Erzeugnisse, z. B. die meisten Maschinen, nicht mehr in allen Einzelheiten prüfen, da viele Teile dann gar nicht mehr zugänglich sind. Dann aber erfordert es eine wirtschaftliche Fabrikation,