steigen unterproportional zu dieser. Am besten machen wir uns das an den Kraftkosten klar. Bei ganz ge- ringer Beschäftigung brauchen wir verhältnismäßig hohe Kraftkosten, um die Motore, Transmissionen und Vor- gelege einer Fabrik überhaupt in Gang zu halten; sie haben also auch schon bei geringstem Umsatz eine gewisse Höhe, die dann mit steigender Erzeugung langsam ansteigt. Kosten ın RM 400€ 3000 Aes60 \M di KA „et? 0 07 { este Kosten 200€ f00C an „01 ot Dan ut Kost” OPERA —_ a N. =. nn ‘ 700 200 300 400 Beschäftigungsgrad in Leistungseinheiten, Abb. 25. Entwicklung der Gesamtkosten bei wachsendem Peschäftligungsgrad. Abb. 25 u. 26 zeigen an einfachen graphischen Bildern, wie sich die Gesamtkosten und Leistungskosten einer Fabrik mit wachsendem Beschäftigungsgrad verhalten. Wir sehen, daß die festen Gesamtkosten als Leistungskosten betrachtet stark abnehmen, je besser die Beschäftigung wird, sie ver- halten sich degressiv. Die proportionalen Gesamtkosten bleiben als Leistungskosten betrachtet stets gleich groß oder konstant. Addiert man beide Gesamtkosten, So daß man sämtliche Kosten einer Fabrik in einer Kurve ver- folgt, so erhält man ebenfalls eine abfallende, also de- yressive Kurve der Leistungskosten.