liche Eiseninvestition in den Jahren 1892 bis 1896. Die Eiseninvestition des Jahres 1913 war somit etwa 66°/, größer ale die des Jahres 1905 und um 97° größer als die des Jahres 1900, um 268°, ale die des Jahres 1892. Der Prozentsatz des der Vernichtung anheimfallenden Eisens ist schwer abzuschätzen. Ein großer Teil der verbrauchten Eisenmengen muß als verloren angesehen werden; so kehrt.das für Betoneisen ver- wendete Moniereisen überhaupt nicht mehr als Schrott zurück. Auch emailliertes Material kommt nur in beschränktem Umfange wieder zur Verwendung. Die Verwendung von Eisen in Verbindung mit Leicht- metall nimmt größeren Umfang an, eine prozentuale Angabe über die Höhe des hieraus herrührenden Verlustes ist nicht möglich. Als für die deutsche Wirtschaft endgültig verloren haben auch alle die Eisenmengen zu gelten, die in den durch den Vertrag von Versailles abgetretenen Gebieten investiert waren oder durch die Übergabe von Lokomotiven, Schiffen usw. auf Grund des Waffenstillstandsabkommens und des Ver- trages von Versailles verlustig gingen. Über die Lebensdauer des Eisens lassen sich exakte Angaben nicht machen. Die technische Entwicklung hat in einzelnen Fällen, so unter anderem in gewissen Teilen des Eisenbahnoberbaues, zu einer Ver- längerung der Lebensdauer des Eisens geführt, während bei vielen Ge- brauchsgegenständen eine Verringerung festzustellen ist. Selbetver- ständlich wird sie durch die jeweils geltenden allgemeinwirtschaftlichen Verhältnisse erheblich beeinflußt. Eine Verlängerung der Lebensdauer des Eisens bewirkt einen Mehranfall von Schrott zu einem späteren Zeitpunkt; der Schrottanfall wird also nur vorläufig verringert, ohne tatsächlich verloren zu gehen. Innerhalb des deutschen Gesamtgebietes besteht ein Unterschied zwischen dem örtlichen Anfall und Verbrauch an Schrott; daher ist zwischen Schrottüberschußgebieten und Schrottzuschußgebieten zu ünterscheiden. Das Verhältnis von Anfall, Verbrauch und geographischer Lage bestimmt den Umkreis, in dem der Bezug der einzelnen Ver- braucherbezirke erfolgt. Ihren Schrottbedarf deckten: Gebiet Überschlesien . Siegerland . Ruhrgebiet Sachsen außerhalb von 200 km innerhalb von 200 km 1918 | 1925 “18 1 1995 % 48,7 54,5 51,3 45,5 22,8 21,9 77,7 78,1 12,7 | 11,5 87,8 88,5 10,8 9,3 89,2 90,7 „Für alle schrottverbrauchenden Bezirke sind im Jahre 1925 gegen- über der Vorkriegszeit gewisse Veränderungen im Schrottbezug ein- getreten. Am geringsten sind sie im Siegerland, das in der Nachkriegs- zeit nahezu denselben Anteil seines Schrottbedarfes innerhalb der 27