da die deutsche Reichsbahn es bisher beharrlich abgelehnt hat; für die Vorstrecken den Hochofenausnahmetarif einzuräumen, und die Fracht nach Klasse E berechnet. Der Wasserbezug ist in der Tat-bisher-nür dadurch möglich gewesen, daß die Schiffahrtsgesellschaftem die Trans- porte zu besonders niedrigen Sätzen ausgeführt haben.: - Die folgende Tabelle gibt ein Bild über die Kosten des Wasserbezuges nach Dort- mund im einzelnen: Vorfracht bis Hannover . Umschlag Hannover . Kanalab na Schle plöhne Non Schiffefracht ı Üfergeld Dortmundf Insgesamt frei Schiff Dortmund Bültener Erz pro Tonne M. 1,65 „0,68 „ 0,80 0,57 Lengeder Erz pro Tonne M. 2,45 „0,68 „0,80 „0,57 M. 4,50 Eine Senkung der Frachtkosten für die Lengeder Erze wird ein- treten, wenn Ende dieses Jahres der Hafen Hildesheim..in Betrieb kommt. Eine nennenswerte Besserung ist erst dann zu erwarten, wenn der Mittellandkanal bis Peine fertiggestellt ist und die Ilseder Hütte die Erze über eigene Werksbahnen im eigenen Hafen verladen kann. | Die Ilseder Hütte verkauft ‘ihre Erze an rheinisch-westfälische Hütten von Fall zu Fall je nach Abgabemöglichkeit und eigenem Erz- bedarf, Es besteht lediglich ein langjähriger Vertrag mit einem großen Konzern des Westens auf etwa 200 000 Tonnen jährlich. Die Gesamt- Mengen, die aus diesem Vorkommen nach Rheinland-Westfalen kommen, dürften 300000 Tonnen im Jahr nicht übersteigen, eine Menge, die kaum ins Gewicht fällt. 2. Siegerland und Hessen-Nassau. Über diese inländischen Bezugsquellen ist an anderer Stelle ein- Sehend berichtet. Es sei hier wiederholt, daß Rheinland-Westfalen zur Zeit etwa 57 °/ der Siegerländer Produktion gleich etwa 1300 000 Ton- nen jährlich und 50° der Lahn-, Dill- und oberhessischen Produktion gleich etwa 450 000 Tonnen jährlich beziehen. 3. Schwefelkiesabbrände . . Das einzige größere Schwefelkies-Vorkommen Deutschlands ist das- Jenige von Meggen an der Lenne. Die Kiese normaler, wenn auch nicht besonders reicher Zusammensetzung haben indessen die Eigentümlich- keit, daß sie einen Zinkgehalt von 7 bis 10°% aufweisen. Nach Ab- Töstung der Kiese in der inländischen chemischen Industrie dienen die Zurückbleibenden Abbrände für die Verhüttung im Hochofen. Hier ist der Zinkgehalt durchaus unerwünscht. ©