gegenwärtigen Frachthöhe. Für Bezüge aus Berlin muß Oberschlesien rund 16 RM. bezahlen und für die Bezüge auf Entfernungen wie Hamburg über 20 RM., wenn nicht der Elbe-Öder-Schiffahrtsweg benutzt wird. Die Tatsache, daß der Unterschied zwischen Loko- und Frankopreis oft geringer ist als der Frachtbetrag, zeigt, daß den Schrottabgebern zeitweilig ein höherer Preis zugestanden worden ist. Zu den Frachtkosten treten dann die Schrotteinkaufskosten, d. h. die Provisionen, die Verwaltungskosten der Schrotteinkaufsgesellschaft und dergleichen mehr, hinzu. IM 0 - AL 7 51 0 +0 Kernschrott- Frankopreise „___Jrei oberschlesischem Werk SA TF schrÖFtpreise i ” mein. Awestf. Verbrauch Twerk SCHSIE un ‘edrigste »rottpreis, »cg Berlin RM 50 „Ö ;nm 77 \ 60 0 3 L 3I4 OEL DL - Ze zn u) 0 JFMAMJJRSONDISFMAMJJRASONDIWJFMAMJJASOND 1924 1925 | 1926 Abb. 15. Vergleich der Kernschrottpreise loco Berlin mit den Kernschrott-Frankopreisen frei oberschlesischem Werk und den Kernschrottpreisen frei rheinischwestfälischem Verbraucherwerk 1924 bis 1926. Leipzig ist von dem größten mitteldeutschen Verbraucherwerk Riesa Sökm entfernt. Für diese Entfernung betrug die Frachtsenkung 1,50 RM. im Jahre 1924, Die nach der Frachtsenkung noch verbliebene Fracht für Schrott macht 4,30 RM. aus. Für die Strecke Chemnitz— Riesa beträgt die Fracht 3,80 RM., für die Strecke Berlin—Riesa 24 Enqg.-Aussch. III. Rohstoffvers. d. deutsch. eisenerzeug. Ind. 367