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        <title>Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie</title>
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      <div>Überfluß an Roheisen haben, das in den Martinofen wandert und auf
diese Weise Schrottmengen ersetzt. Daher werden immer Verschiebungen
 bei der Verwendung von Roheisen oder von Schrot$ eintreten. Diese
Verschiebungen zeigen. sich sogar in einzelnen Monaten. Aus solchen
vorübergehenden Erscheinungen kann man aber nicht herleiten, daß der
Schrottverbrauch zurückgeht. Maßgebend für den Schrottverbrauch ist
selbstverständlich der Gesamtverbrauch, der mit steigender Stahlerzeugung
 zunimmt, wie die letzten Monate besondere beweisen. Dieser
Gesamtverbrauch ist sowohl im Vergleich zur Friedenszeit als auch zur
ersten Nachkriegszeit gestiegen.
Was schließlich die Behauptung betrifft, das Schrottaugfuhrverbot
 werde mehr zur Marktbeherrschung als zur
Sicherung der Bedarfsdeckung benutzt, so sei demgegenüber nur auf die
außerordentlichen Schwankungen des Schrottpreises in den vergangenen
zwei Jahren hingewiesen. Diese Schwankungen zeigen deutlich, daß
die für die mittel- und ostdeutschen Industrien vorhandenen Schrotteinkaufsorganisationen
 von einer solchen „Marktbeherrschung“ fern sind;
denn sie haben die Preisschwankungen, besonders die ihnen unliebsamen
Preissteigerungen, selbst in der neuesten Zeit nicht zu verhindern
gewußt. Was das Schrottausfuhrverbot anlangt, so ist darauf hinzuweisen,
 daß häufig trotz geringer Schrottausfuhr die Schrottpreise im
[nland sehr hoch waren.
Die Entwicklung der Schrottpreise wird in einem
besonderen Gutachten dargestellt werden.

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