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        <title>Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie</title>
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      <div>1926 ist der Voranschlag überstiegen worden. Solange die oben- 
erwähnten Rückstände abzuarbeiten sind, 'd. h. mindestens in den 
nächsten fünf Jahren bis 1931, ist jedenfalls gerade infolge der 
Sparsamkeits maßnahmen, zu denen wir in den letzten Jahren ge- 
zwungen waren, mit besonders großem Schrottausstoß seitens der 
Reichsbahn zu rechnen. 
Vor dem Kriege, 1905 bis 1913, belief sich der Verkauf der 
preußisch-hessischen Eisenbahnverwaltung von Alteisen auf 300 000 t 
jährlich und bestand etwa zu zwei. Drittel aus effektivem Schrott nach 
folgender Berechnung‘?): 
Insgesamt | Davon Schrott 
1000 Pannen 
Schienen, unbrauchbar ...... 
Eiserne Schwellen. .,..... 
Kleineisen, Weichen ....... 
Eisen- und Blechschrott ..... 
Dreh- und Bohrspäne. ...... 
Jußschrott ....... . 
Stahlschrott. ....... 
Zusammen ... | 300 | etwa 200 
1909 bis 1913 wurden jährlich etwa 500 000 t neu investiert, gleich- 
zeitig entfielen etwa 200 000 t Schrott, das sind 40 °/ der Neuinvestition. 
Jetzt muß mit einer Neuinvestition von etwa dem doppelten Vor- 
kriegsumfang, d. h. von 0,9 bis 1 Million Tonnen jährlich gerechnet 
werden. Da es sich nach Angabe der Reichsbahn um besonders er- 
heuerungsbedürftige Teile handelt, wird gleichzeitig verhältnismäßig 
mehr Schrott entfallen als vor dem Kriege. Weniger aus- 
zebautes Material wird noch als Nutzeisen Verwendung finden können. 
Wenn aber der Bahnschrott, der vor dem Kriege etwa 3°, des Gesamt- 
verbrauchs stellte (200000 t von über 6 Millionen Tonnen), jetzt 
Mengen von 500000 bis 600 000 t (gleich etwa 50 bis 60%. der Neu- 
Investition) erreichen wird, dann sind damit, bei Annahme eines zu er- 
Wartenden Schrottbedarfs von 6 bis 7 Millionen Tonnen, in den nächsten 
Jahren bereits 8 bis 9% des Bedarfs gedeckt. 
Schließlich sei noch darauf hingewiesen, wie eine stärkere Durch- 
setzung des Konsums mit Eisengütern auf die durchschnitt- 
liche Lebensdauer des in der Wirtschaft befindlichen Eisens wirkt. 
__ Für eine solche verstärkte Durchsetzung liegen noch außerordent- 
liche Möglichkeiten vor, deren Ausnutzung erst in den Anfängen steckt. 
Der Gesamt verbrauch der Wirtschaft an Eisen und Stahl betrug 
laut folgender Tabelle in Deutschland und den Vereinigten Staaten: 
N  — 
9) Vgl. K. Klinger, „Schrotthandel und Schrottverwendung“, Berlin, Julius 
Springer, 1924, S. 54. 
7. 
3</div>
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