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        <title>Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie</title>
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      <div>ce) die nordenglischen Schrottpreise für Heavy Steel
Serap (Stahlechrott) am Monatsende,
d) diefranzösischen Schrottpreise für Riblons premier
choix, Frachtgrundlage Paris, am Monatsende.
Für diese einigermaßen vergleichbaren Schrottpreise werden in An -
lage 11) auch Zahlenübersichten gegeben. Außerdem wird in Anlage
 12°) ein von der Vereinigung der Schrottverbraucher in Düsseldorf
 stammender Vergleich der Nachkriegspreise beigefügt für
Fabrikdrehspäne, Stahlschrott und Kernschrott
freirheinisch-westfälischem Verbraucherwerk.
Aus letzterer Übersicht ist zu entnehmen, daß die Preisunterschiede
zwischen diesen wichtigsten Schrottsorten sich erhalten haben und daß
ebensowenig wie in der Vorkriegszeit bestimmte Preisspannen in der
Nachkriegszeit festzustellen sind.
Während in der Vorkriegszeit die größten Schwankungen auf dem
amerikanischen Schrottimarkt zu beobachten waren, und zwar innerhalb
von fünf Jahren im Ausmaß von 29 Mark, ist es in der Nachkriegszeit
der deutsche Schrottmarkt, der nach den amtlichen Notierungen allein
im Verlauf von zwölf Monaten, nämlich von Anfang 1925 bis Frühjahr
1926, ein Schwanken der deutschen Schrottpreise um
38 RM. verzeichnet. Jahr für Jahr seit der Markstabilisierung wartet
man auf eine Beruhigung des Schrottmarktes, aber vergeblich. Im
Jahre 1924 errreichte die Schrottpreisschwankung zwischen 84 RM. als
dem höchsten und 51 RM. als dem niedrigsten Preis 33 RM., 1925
zwischen 85 RM. als dem höchsten und 48 RM. als dem niedrigsten
Preis 37 RM., 1926 zwischen 65 RM. als dem höchsten und 47 RM. als
dem niedrigsten 18 RM. Unterschied. Inähnlicherunruhiger
Bewegung wie der deutsche war kein anderer
Schrottmarkt, wederin Europanoch in Amerika. Die
größten Schwankungen, die man in Amerika erlebte, hatten im Jahre
1924 zu 1925 ein Ausmaß von etwa. 28 RM., in Frankreich im Jahre 1925
ein Ausmaß von 22 RM. und in Nordengland im Jahre 1924 nur ein
solches von 19 RM. Es ist daher nicht verwunderlich, daß die nicht
enden wollende Erschütterung des deutschen Schrottmarktes die schrottabgebenden
 Maschinenfabriken usw. und noch viel mehr die schrottiverbrauchenden
 Stahlindustriellen ständig in Unruhe hält.
Eine einheitliche Schrottmarktentwicklung ist auch in der Nachkriegszeit
 in den beobachteten Ländern nicht festzustellen. Die Vereinigten
 Staaten gehen ihre eigenen Wege. Immerhin ist in
Amerika bemerkenswert, daß der Schrott, der in der Vorkriegszeit
— von Ausnahmen abgesehen — meist zwischen 50 und 60 RM. gekostet
hat, teurer geworden ist und in den letzten Jahren meist zwischen
65 und 80 RM. gehandelt wurde. .
. ImNordengland verläuft die Preislinie in den letzten Jahren
in der Regel zwischen 60 und 70 RM. Hier ist also eine Verteuerung
um etwa 10 RM. gegenüber der Vorkriegszeit festzustellen. In

1) siehe S. 884.
?) siehe S. 885,

34.73</div>
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