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        <title>Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie</title>
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      <div>(147 km) 6,50 RM. Wenn Riesa also Schrott aus Berlin bezieht, so
nat dieser bereits eine größere Frachtbelastung zu tragen, als die
rheinisch-westfälischen Werke im Durchschnitt bezahlen dürften.
Während für Riesa 1913 der Schrottpreis nur 7°, an Fracht enthielt,
betrug 1926 der Frachtanteil am Schrottpreis 13'/2 °/o, also fast das
Doppelte. Diese Entwicklung ist teils eine Folge der Frachterhöhung,
teils eine Folge der Notwendigkeit, über die früheren, näher gelegenen
Entfallgebiete im Schrottbezug hinauszugreifen.
In der Vorkriegszeit konnten sich die sächsischen Werke dank dem
Frachtvorsprung um etwa 7 bis 8 Mark billiger eindecken als die
-heinisch-westfälischen Werke. In der Nachkriegszeit ist dieser Vorsprung
 auf etwa 3 RM. zurückgegangen. Die Frachtverteuerung in der
Nachkriegszeit hat also. den Frachtvorsprung, auf dem die Existenz der
sächsischen und mitteldeutschen Werke aufgebaut ist, zu einem großen
Teil aufgezehrt. Die Entwicklung der mitteldeutschen Stahlindustrie,

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Abb. 16. Vergleich der Kernschrottpreise loco Hamburg mit den Kernschrott-Frankopreisen
 frei oberschlesischem Werk und den Kernschrottpreisen frei rheinischwestfälischem
 Verbraucherwerk 1924 bis 1926.

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