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        <title>Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie</title>
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      <div>Sachverständiger Heinson: Eine Einschränkung der konijunk- 
turellen Schwankungen wird durch eine freie Arbitragemöglichkeit nicht 
sintreten. 
Sachverständiger Oloff: Eine freie Arbitragemöglichkeit würde 
auch meines Erachtens die konjunkturellen Schwankungen nicht be- 
einflussen. 
*Sachverständiger Möller: Im Falle einer freien Arbitragemög- 
lichkeit würden es die an Deutschland grenzenden schrottarmen Länder, 
also Polen, die Tschechoslowakei und Italien, leicht haben, sich aus 
Deutschland erhebliche Mengen Schrott zu holen. Dieser Schrott würde 
in erster Linie den Werken entzogen werden, die auf ihn am meisten 
angewiesen sind, weil sie eine günstige Möglichkeit des Ersatzes durch 
Auslandsschrott oder Roheisen nicht haben. Diese Werke würden bei 
freier Arbitragemöglichkeit gezwungen sein, ihre Betriebe so weit still- 
zulegen, als noch Schrott in frachtgünstigen Gebieten übrig bleibt. Die 
Möglichkeit eines Schrottbezuges aus Polen, der Tschechoslowakei und 
Italien wird kaum jemals bestehen. Es würde also durch eine freie 
Arbitrage der sächsischen, mitteldeutschen und oberschlesischen eisen- 
schaffenden Industrie ein Schlag versetzt werden, hei dem der Lebens- 
nerv dieser Werke zerstört wird. 
Vorsitzender: Ich danke Ihnen, meine Herren, und schließe 
die Sitzung. 
5(14.</div>
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