GASTHÖFE, XXI

„Innerhalb Spaniens kosten 15 Worte 1p. Be., jedes weitere Wort 10 ©.
innerhalb derselben Provinz nur !/z p. und Sc). Die Taxen nach dem
Ausland wechseln je nach dem Kurs des spanischen Geldes, da der auf
das Ausland entfallende Betrag des Telegramms von Spanien in Gold aus-Auzahlen
 ist. Die Normaltaxen, mit Einschluß des Aufschlags, betrugen (ab-Serundet)
 im Januar 1912 für jedes Wort nach: Deutschland 271/4 c. z Österfeich
 31,sc.; Ungarn 32%4 0.3 Schweiz, Belgien 24 c.; Dänemark 3l,e 6.3
Schweden 34/8 c. ; Norwegen 421/26. 3 Frankreich, Gibraltar 161/3 c,; England
38%, 0.53 ltalien 49 e.3 Holland 2843 c,; Portugal 10 c.; Rußland 57% 0.
Türkei 68/4 c.: Vereinigte Staaten 1 p. % c. (New York) bis 2 .p. 45 0. (Kali
fornien), Wörter von mehr als 15 Buchstaben zählen doppelt. Bei der
Aufgabe lasse man sich eine Empfangsbescheinigung (recibo) geben. Eilislegramme
 (lelegramas urgentes) Kosten das Dreifache. Telegramme mit
bezahlter Antwort sowie post- und telegraphlagernde Depeschen sind zulässig.
„Die 1912 eröffnete Zentralstation der Compafita Nacional de
Tetegrafia sin Hilos für drahtlose Telegraphie (System
Marconi) ist in Aranjuez. Das Wort (mindestens zehn) kostet nach
Spanischen Schiffen 75, nach andern 85 c., zuzüglich des Gold-4Ri08
 und der Teleerammgebühr nach der betr. Küstenstation.

VII. Unterkunft. Speise- und Bierhäuser, Cafös, Zigarren.
Gasthöfe, — Dem spanischen Wirt fehlt im allgemeinen das
Verständnis für modernen komfortablen Betrieb. Hat er einen An-S6stellten,
 der eine fremde Sprache einigermaßen versteht, so glaubt
ST sein Haus als Hotel ersten Ranges ausgeben zu dürfen. Ersten
Ranges nach unsern Anforderungen sind eigentlich nur die ersten
Mäuser internationalen Charakters in San Sebastiän, Algeciras,
Ronda und Palma auf Mallorca, sowie neuerdings zwei in Madrid
Und eins in Granada (keins in Barcelona; für Portugal s. S. 451).
Der Pensionspreis ist hier während der Saison ca. 20-30 p. (ohne
Wein), Die von der Compafifa franco-espafiola de grandes hoteles
S°gründeten Häuser ersten Ranges sind meist in Privathand über-Begangen,
 Nicht selten trifft man Gasthöfe, die ihrem Rufe, die
Mn am Platze zu sein, jetzt nur durch erhöhte Preise entsprechen,
Han muß sich an die Landesart gewöhnen und wird dann im
Arnischen Durchschnittshotel für 8-10 p. täglich gute Unterkunft
ads in einigen Städten gibt es Häuser mit einem Pensionspreis
ne P., die anspruchslosen Herren durchaus genügen werden, Der
Gast Unterschied zwischen Hotel und Fonda, dem einfacheren
Orten rein spanischen Gepräges, hat sich verwischt. In kleineren
gern 7 der Tourist, besonders Dei C a ED
Gebra, % en häufig in den Bahnwirtse aften vorhandenen. mn
Auf uch machen. Fast überall zahlt man selbst bei eintägigem
Zimar ualt einen runden Pensionspreis (hospedaje, pupilaje) Kür
auch Licht, Bedienung, Gabelfrühstück (almuerzo, im Süden
tenn comida, zwischen 12 und 2 Uhr), Hauptmahlzeit (comida oder
pfieg, gegen 8 Uhr abends) und Tischwein, Zimmer ohne Verzes
 werden nur ausnahmsweise abgegeben, versäumte Mahl-+4
 N nicht vergütet, Das gewöhnlich bescheidene erste Frühstück
"desayuno), das man im Zimmer einzunehmen pflegt, wird meist