SPEISEHÄUSER, XXV

ch, ob, wie in den besseren Häusern vielfach der Fall, die Betten durch
Yusselinvorhänge (mosquiteros) geschützt sind. Empfohlen wird auch das
\Merikanische Kerosin; man hängt einen damit geiränkten Lappen zu
Täupten. — Im Lesezimmer findet man, abgesehen vom Süden und von Por-‚ugal,
 neben einigen englischen oder französischen Blättern wohl auch die
Kölnische Zeitung. — Mit Zündkerzchen (fdsforos, cerillas) versehe man sich
N den Tabaksläden (S. 3xv1). N .
Die Abreise melde man im Bureau (despache) persönlich an, für den
Morgen am Abend vorher, für den Mittag oder Abend frühmorgens, und
lasse in diesem Falle das Gepäck gleich aus dem Zimmer schaffen, da sonst
'eicht der angebrochene Tag ganz angerechnet wird. Wo dies geschieht,
Sünn man sich statt des Gabelfrühstücks etwas kaltes Fleisch, Krot usw.
Mit auf die Reise geben lassen. — Über Trinkgelder vgl. $. xxvVIH.
Die spanischen Ausdrücke für die Leibwäsche (la ropa) sind folgende i
"amisa (Hemd), cuello (Kragen), Duos (Manschetten), camisela (Unterjäck-“hen),
 calzoncillos (Unterhosen), medias (Strümpfe), calcetines (Socken),
7 uelo (Taschentuch). Die Plätterin, die gleichzeitig, das Waschen übermmt,
 heißt za olanchadora.

H Speisehäuser (casas de comida, restaurantes) außerhalb des
nn findet man nur in größeren Städten, Die Küche ist spanisch,
a ausnahmsweise französisch-international. Das Gabelfrühstück
a ) wird nach Belieben 11-2 Uhr verabreicht; die Haupt-Ka
 lzeit (comida, cena) wird in den baskischen Provinzen und in
8 Stilion gewöhnlich 7-8 Uhr abends, in den übrigen Landesteilen
ständ früher eingenommen, Man ist meist genötigt, eine voll-(plat
 ige Mahlzeit (comida del dfa} zu bestellen. Einzelne Gerichte
© ze platos del dia) nach der Karte (Hista) kann man dagegen fast
Be Kaffeehaus erlaugen, namentlich abends, wo man dort
150 ich billig und meist recht gut speist (Fleischgericht etwa 1.25-für
 2 Der gewöhnliche Tischwein (vino comün oder de mesa),
man N meist nicht besonders gezahlt wird, ist nicht immer gut;
K fen 8 ihn mit Mineralwasser (vgl. S. xxxvı1). Bessere Weine
Wenie. Mindestens 2 p. die Flasche. Am verbreitetsten ist der Rioja,
tele 95 der Valdepenas. Dem Kellner (camarero) gibt ein ein-Di
 9-50 c.3 beim Zahlen sehe man ihm scharf auf die Finger,
Det S landesüblichen Speisen sind etwa folgende:
© ZA x
Vorspei Appetit reizende, Scharfe chulela de ternera Kalbskotelett,
üinen ct wie Sardellen, Sar- sarnero Hammelfleisch.
“Orüilla 0 liven, Radieschen. sordero Lammfleisch,
Matewgg panlette, »stofado Geschmortes.
htevos 7 ses por agua weiche Eier. jambre kaltes Fleisch,
"Opa Sup 98 Spiegeleier, 'engua Zunge.
DO de Don ei%on Niere.
Gemüse Ds Suppe mit grünem ‘\{gada Leber.
©ODO de ayp nd Brot, patatas (im Süden papas) Kartoffeln,
7Aldo ein Reissuppe. boquerones gebackene Anschoven (nur
Jarne Fe brühe, in Mälaga).
’rito in es Un bacalao Stockfisch,
#8Gdo Braten anne gebacken, salmonetes kleine Rotbarben,
28000 de jerney sescaudill@ kleiner Seehecht,
rosbif R $astbrt Kalbsbraten. lenguado Scholle.
leo d Ian Ken ‚almön Salm, Lachs.
Rost geb {la Beefsteak auf dem mnerluza (andalus, pescada) eine Art
Due de naten, Kabeljau.
Trdo Schweinskotelett. angosia Langu-te,