KIRCHEN. MUSEEN. XX VII

wickelt und daher für Fremde, die mit dem Nachwickeln nicht vertraut
nd, schlecht rauchbar. Ägyptische Zigaretten sind schwer erhältlich ; in
Madrid bekommt man sie in einem Spezialgeschäft in der Carrera de San
Jerönimo (25 Stück von 2 p. an). ”
Rauchtabak „für kurze Pfeife : tabaco picado (hebra), das Päckchen 506.
YMellen Tabak nach englischem Geschmack gibt es nicht.
Wachskerzchen (/cerillas), die Schachtel 5-10 c.

VIII. Kirchen, Museen, Kaufläden.
ES größeren Kirchen sind meist bis 41 oder 12 Uhr vormittags
1Nd nachmittags von 3 Uhr an, einzelne auch den ganzen Tag genet;
 viele kleinere Kirchen werden jedoch schon um 8 oder 9 Uhr
en ‚geschlossen. Störung der Andacht ist zu vermeiden, die Bever
 Hung der Kunstwerke in der Umgebung des Altars, an welchem
ine 6 fungiert wird, ausgeschlossen. Trinkgeld an den Küster
Ser stän) für das Aufziehen des Vorhangs vor Altarbildern, für das
50 nen verschlossener Kapellen u, dgl. 25-50 c., bei längerer Führung
A P- Statt des Trinkgeldes ist in manchen Kirchen jetzt die
hoch 1 eines bestimmten Betrags eingeführt, der mitunter recht

_ Die staatlichen Museen sind jetzt nur noch Donnerstag und
SONntag frei zugänglich, sonst wird Eintrittsgeld. erhoben, meist
| ?. Die Eintrittstunden sind im Winter wochentags auf 10-4, im
Sommer auf 8-1, So. und Festtags auf 10-1 Uhr festgesetzt. Für
Provinzial- und städtische Sammlungen pflegen die Bestimmungen
U Wechseln, Zahlreich sind die Feiertage, an denen sie geschlossen
Meiben. Auch bei Regenwetter kann man bisweilen vergeblich auf
Kinlaß warten. Wirklich zuverlässige Angaben sind schwierig zu
S6schaffen, Die Aufseher heißen conserjes oder ordenanzas, Trink-Selder
 sind nur in kirchlichen und in Privatsammlungen zu geben
(1-2 Pers, 1/94 p., 3-4 Pers. 1-2 p.). Lehrer, durch Vermittelung
\hrer Vorgesetzten Behörde und des Auswärtigen Amtes den Ge-A
 Ndtschaften empfohlen, können ebenso wie Künstler auf Grund
Ihrer von einer Akademie ausgestellten und von der Gesandtschaft
bescheinieten Legitimation freien Zutritt zu allen Staatsgebäuden
And Staatssammlungen erhalten. — Alljährlich wandern Kunst-S6genstände
 ins Ausland, ohne daß es bekannt würde. Dadurch
verden manchmal Angaben im Reisebuche hinfällig.
mit St ufläden haben nur zum Teil feste Preise (precios fijos), jedoch
bien Onto bei größeren Einkäufen. In allen anderen Geschäften
u nd. Man 2/, oder 3/4 des Geforderten (regatear, handeln, akkordieren)
a Verlasse nötigenfalls ruhig den Laden, ohne zu kaufen, In den
hen ierläden findet man viel minderwertige Ware zu nur anscheidie
 billigen Preisen, Man vermeide jede Begleitung von Lohnnn
 oder Hotelbediensteten, da der Käufer deren Provision
. zahlen muß. Dagegen ist die Begleitung ortsansässlger En
üb: Nten selbstverständlich von Vorteil, Die besseren Waren #1n
Tigens meist ausländischen Ursprungs und daher sehr teuer.