grotesker. Stil, KUNSTGESCHICHTE. Baukunst. LiX

(vgl. 8. Lxvrr/Lxvnır). Die wenig bekaunten Städte Ubeda und Bueza
(8. 349) bieten reiche Ausbeute, Der Stolz Baezas ist sein Stadthaus;
die Kirche Santa Marfa in Übeda, mit kreisförmigem Sanktuarium
nach dem Vorbild. von Granada und bilderreicher Fassade, hat
VALDELVIRA, den ersten Meister der Kathedrale von Jacn (S. 352),
berühmt gemacht. Das ehemalige Rathaus von Jerez baute ANDRES
DE Rızera (S. 4411). Eine Merkwürdigkeit etwas späteren Datums
Ist die ehemalige Universität von Osuna (S. 366). Auch die nördl.
ES des Querschiffs der Kathedrale von Plasencia (S. 438) gehört
jerher,
‚ In Kastilien sind Salamanca, Alcalä de Henares und Cuenca
die klassischen Orte An der Spitze bleibt Salamanca, obschon ein
Teil seiner Monumentalbauten von den Franzosen zerstört worden ist:
San Esteban (S. 157), Espfritu Santo (S. 158), Colegio del Arzobispo
 (S, 158), Casa de las Conchas (S. 154). Als Kleinod gilt die
Fassade der Universität (S. 150); merkwürdig die Rücksichtnahme
Auf die perspektivische Verjüngung durch vergrößerte Dimensionen
der Details nach oben. Ebenbürtig schließt sich Alcalä (S. 188) an
Mit dem Kolleg des Kardinals Jimenez von ALONSO DE COVARRUBIAS,
dem Schwiegersohn des Enrique de Kgas,der auch den Bau des dortigen
erzbischöflichen Palastes und in Toledo den der Kapelle der Reyes
Nuevos (S. 4132) und des Alkazars (S. 143) geleitet hat, In Toledo
Schnitzte der Holländer DrzG0 Coriy für die Kathedrale die Holztüren
 des Löwenportals (S. 127); die bronzene Außenseite ist von
Killalpando (S. 1x). Großartiger gedacht und von phantastischer
Croganz im Detail sind die Arbeiten des XAMETE in der Kathedrale zu
ae (8. 299; 1546); die geschnitzten Türen daselbst sind niederindische
 Gemälde in Holz. In Ledn am Kloster San Marcos (5. 151),
N Carridn de los Condes (S. 145) arbeitete eine Gesellschaft von
Künstlern unter Leitung des JUAN DE BanaJoz. Nach Santiago kam
ieser Stil durch die Prachtliebe der Fonseca (S. 182). Madrid
Ndlich besitzt in der Capilla del Ubispo bei San Andres (Retablo
und Grabdenkmäler; S. 101) ein nicht hervorragendes Beispiel,
u In den ersten Proben italienischen Stils begegnen uns die edlen
m Nd reinen Formen des toskanischen und lombardischen Quattrocento;
. an den unteren Geschossen des Nordturms der Kathedrale von
preie (S. 308), erbaut von MATIHTAS LANG (von Salzburg), an der
des ade des Irrenhospitals von Granada (S, 333), diese ein Werk
Ab GAROTA DE Prapas, eines der Erbauer des Schlosses Calahorra.
_rot die Phantasie der Spanier fand sich mehr angezogen durch den
Bl tesken Stil (auch monstruoso genannt), der überall, wo er
lichen? alsbald die andern, am Beginn des Jahrhunderts noch übdie
 Ta Ornamentformen verdrängt. Die früheste Anwendung zeigen
der Tr orstühle in Burgos (S. 30; 1507) von Vıearnf (8. 1xvir), In
Bran: berlieferung ist er verwachsen mit dem Namen des ALONSO
let UGUETE (S, LXVIT), dessen fratzenhafte Traum gebilde sich frei-Oh
 aufdrinelich bemerklich machen. Die edelsten und phantaste-