Kleinskulptur.  ” KUNSTGESCHICHTE: * Skulptur, LXIN

Fotenmaske; die Szenen am Sarkophag sind Proben jenes manierierten
 Flachreliefstils, der damals sehr verbreitet war und wahrscheinlich
 auf Donatellosche Anregungen zurückgeht, Von ähnlichem
 Geschmack sind die reichen Holzvertäfelungen der Sakristei
von Mureia (S. 308; 1525). Der figurenreiche Alabasterretablo der
h. Barbara in der Sakristei der Kathedrale von Avila (S. 41) ist
sin Hauptwerk dieses Stils; nach: der überaus gewandten Technik
möchte man es dem Berruguete selbst zuschreiben. Als elegante
Proben der Kleinskulptur seien genannt: die Lesepulte (atriles)
im Coro der Kathedrale von Toledo (S. 129), von Nıc, DE VERGABA
and Sohn, und der Facistol von BART, MoREL (1570). in Sevilld
(8.388).
_ Der berühmteste unter diesen Wanderkünstlern ist Pietro Torri-Rgiani,
 von dem eine Madonna und der büßende Hieronymus aus
dem Kloster dieses Namens (im Museum zu Sevilla, 5. 398) stammen;
 letzterer eine mächtige Gestalt, weiche den andalusischen
Bildhauern als Kanon dienen konnte. Dagegen gehören Gruppen
wie die Aliegorien an der Kirche des Hospitals de 1a Sangre (S. 395)
and die Caridad in der Kathedrale zu Granada (8. 329) der Hoch-‘eNnaissance.
 an, Das Kruzilix BENVENUTO CeLLINT'S im Escorial
(S. 110) war ein Geschenk des Herzogs von Toskana, . Das ‚weitaus
 bedeutendste Originalwerk der italienischen Renaissance und
Meisterstück seines Urhebers ist das Denkmal des Vizekönigs Raix.
 —— von GrovAannı DA NoLa in der Kirche von Belipuig
- Bestellungen italienischer Arbeiten dauerten auch unter den
Nachfolgern Philipps IL. fort, aber meist nur für den Hof und einzeine
 vornehme Prälaten, Für die Kirchen sorgte die wieder aufgelebte
 bamalte Holzskulptur. Die Mailänder Bildhauer LEONE LEONI
aus Arezzo und sein Sohn Pomrzo lieferten die Statuen Karls V.
und Philipps II. mit den Ihrigen und die Heiligenstatuen des Hochaltars
 im Escorial (S. 108). Marmorbrunnen, darunter solche von
di St, besitzt Aranjuez (S. 122). Im xvm. Jahrhundert kamen
a großen bronzenen Reiterstatuen Philipps 111, und IV. von PırTRO
Ha dem Schüler Gian Bologna’s, nach Madrid (S. 99, 93), Sie
leben ohne Einfluß auf die spanische Kunst,
Sa den Werken der Kleinskulptur mit figürlichem
ern nehmen die Kustodien, welche fast in keiner Hauptkirche
ei ischer Städte fehlen, den ersten Rang ein. Es sind ideale turmne
 in denen die architektonische Phantasie der Metallder
 vn frei von den Bedingungen der Konstruktion waltet. Kine
Geron eu u und im Stil reinsten aus der gotischen Zeit ist die in
Zeit re - 216); die von Barcelona ist ihr verwandt. Die klassische
hm de ET eBen der Edelmetallkunst aber war das XV Jahrbeherrsch
 ine aus Flandern eingewanderte Familie, die Arphe,
Sie 1 te während dieser Periode die Kunst des Kirchengeräts,
Bferten die Kustodien in die eroßen Kathedralen. Dex er8te,