8 Route 1.

IRUN, Irün-Miranda d. E,

Admirals Pedro de Zubiaur, ist ein schmuckloser Renaissancebau,
An der Plaza de San Juan oder de la Constitucidn das aus dem
XwIt. Jahrh. stammende Rathaus (Casa censistorial), Hübsche Aussicht
 von der Ermita de San Marcial, unweit der Stadt,
*Ausflug nach Fuenterrabfa (3 St. hin u, zurück): Straßenbahn
8.7 (wenig Züge; zu Fuß 40 Min.). Empfehlenswerter ist die Bootfahrt
von Hendaye aus über den Bidasoa (? fr. hin u. zurück; akkordieren !).
Fuenterrabia (Gasth.: Concha, Pekön Cantibrico, am Strand; Mouriscot,
an der Puerta Mayor, G. 3p.; ebenda das Casino), franz, Fontarabie, mit
933 durchaus haskischen Einw., als Grenzfestung wiederholt belagert, erohert
 und zerschossen, bietet das malerische Bild einer alten spanischen
Stadt: enge Straßen, stattliche Häuser mit Wappenschildern, schmiedeeisernen
 Balkonen und vorspringenden Dächern, Von der kleinen, mit dem
Stadtwappen geschmückten Pueria Mayor führt die Hauptstraße ( Calle Mayor)
zur Kirche und zum Kastell hinauf, Die Kirche, gotischen Stils, mit Renaissanceportal
 und Glockenturm aus dem xvır1. Jahrh., zeigt im Innern den
überladenen Schmuck spanischer Kirchen. Das Kastell, Palacio de Carlos V
genannt (Eintr, 25 c.), aber mit seinem ältesten, dem Fluß zugewendeten
Teile ins xt, Jahrh. hinaufreichend, hat einen malerischen Hof und schfne
Aussicht von der Terrasse. Auch die Calle de Ias Tiendas, dem Turm der
Kirche gegenüber, die von ihr l. abzweigende Calle Pampinot und die Calte
de Fuentes y Gorgot, durch die man zur Hauptstraße zurückkehrt, verdienen
einen Besuch, — Am 8, September wird die Erinnerung an die Aufhebung
der französischen Belagerung im J. 1638 mit einem Volksfest gefeiert: Prozession
 nach der Ermita de Guadalupe, 1 St. westl., am Abhang des Jaizquibel,
baskische Tänze (S. 6) usw. Das Fuerte de Auadalupe hat eine kleine Besatzung
 (nicht zeichnen!). Man kann auf dem kahlen Sandsteinrücken des
/giequibel (584m), den das verfallende Fuerte Znrique krönt, weiter wandern,
fortwährend mit Blick auf das kantabrische Gebirge links und den Ozean
rechts, und dann nach Pasajes (s. unten) hinabsteigen: 3-4 Stunden,
Die Pefia del Aya (französ. Les Trois Couronnes), 9üdl, von Irün, ein
weithin sichtbarer zackiger Granitstock, wird von Irün aus in 3-4 St, mühe-108
 bis 816m erstiegen, der Hauptgipfel (832m) nur von geübten Kletterern:
bis zu der (21/2 St.) Pradera de Laisangu, einer Bergwiese, kann man reiten.
Die Aussicht auf das Kantabrische Gebirge Navarras im O0. und S., die
Täler von Irün und Oyarzun, San Sebastiän, den Ozean und die französische
 Küste bis Biarritz ist mit Recht herühmt,
Etwa 6km sa,w. von Irün, an der Straße nach Oyarzun, die nach
Alle km von der über Renteria {s. unten) führenden Hauptstraße 1. abzweigt,
 steht unweit ciner ehem. Kapelle ein hoher Granitblock, auf dem
in kindlicher Roheit der Umriß eines Reiters eingegraben ist; es ist der
Grabstein eines kantabrischen Soldaten, dessen Name (Ulbeltesonis) iv
Buchstaben des I. Jahrh, nach Chr, darunter zu lesen ist,
Die Bahn läuft neben dem (r.) kahlen Jaizqufbel (s. oben) durch
ein hübsches Hügelland mit Obstbäumen und baskischen Caserfos
(S. 6), den Paß von Gainchurisqueta im Tunnel überwindend.
12km Lezo- Renteria (Restaur.: Oarso-Ilbai, G, 5 p., vu. a, am
Endpunkt der Straßenbahn von San Sebastiän, s. S. 10), Station für
Lezo, mit wundertätigem Christusbilde (Fest am 14. Sept,), und für
Renteria, am Oyarzun, der seinen alten Namen Oarso, wie auch die
daran gelegene Stadt hieß, bewahrt hat.
Die Bahn überschreitet den Oyarzun auf schmaler Gitterbrücke,
durchschneidet im Tunnel eine Halbinsel, mit der Bleischmelze
Capuchinos, und erreicht die prächtige, einem Alpensee vergleichbare
 Bucht von (14km) Pasajes, Der Ort, einst ein belebter Hafenplatz,
 von wo im XVL-Xvmy, Jahrh, die baskischen Walfischfänge!