Miranda de Ebro. SAN SEBASTIAN, 1. Route. 11

zegen die Karlisten verteidigt. 4866 wurde die Stadtbefestigung geschleift.
 Seitdem ist im 8, der Alameda eine Neustadt mit breiten
Straßen und schönen Promenaden entstanden, deren Anlagen sich
iurch Pflanzenpracht auszeichnen,
Das Badeleben entfaltet sich hauptsächlich auf den Promenaden
an der *Concha, der muschelförmigen Meeresbucht, die im NW.
von der Insel Santa.Clara und dem Monte 1gueldo, im NO, vom
Monte Urgull abgeschlossen wird, Hier liegt das Kasino (PL. F 2;
3, 10), östl. begrenzt von der Alameda („Boulevard“), südl. von dem
Park Alderdieder (baskisch „schöner Platz“), dessen Fortsetzung der
Paseo de ta Concha (Pl. F E 3, 4) ist. Der Badestrand ist vortrefflich.
Die Caseta Real (Pl, E 4) ist das Badehaus der kgl. Familie, — Die
den Paseo w. fortsetzende Landstraße führt durch einen Tunnel
anter dem Palacio de Miramar (Pl. C 4), einem von dem engl, Architekten
 Selden Wornum erbauten königl. Landhause, hindurch nach
der Vorstadt Antiguo (Pl. A B 4; Straßenbahn s. 8. 10).
In der Neustadt sind die baumbepflanzte Avenida de la Libertad
(Pl. FG 3,2) und die /laza de Guipüzcoa (Pl. F 2) hervorzuheben.
Der stattliche Palacio de ta Diputacidn (PL. F 2) enthält im Treppenhause
 ein Glasgemälde, nach Echenas Zeichnung in München auszeführt,
 König Alfons VIIL beschwört die Fueros 1202 (Trkg. !/2 p.);
außerdem eine unbedeutende Gemäldesammlung (Eintrite von der
Calle de Andia; 10-12, 3-6 Uhr; frei), — Im S. der Avenida de la
Libertad ist um die 1897 vollendete got. Kirche Buen Pastor (Pl.
FG 3, 4) ein neuer Stadtteil entstanden (Barrio de Amara). — Auf
dem Lurgo de la Zurriota (P). G 2) erhebt sich seit 4894 ein Denkmal
 für den Basken Antonio de Oquendo, Befehlshaber der spanischen
 Flotte in den Kämpfen gegen die Niederländer 1634 und 1659.
von Marcial de Aguirre, inmitten üppiger Anlagen.
In der Altstadtist die von Arkaden umgebene Plaza de la Constitueiön
 (Pl. F 2), die früher als Schauplatz für Stierkämpfe diente:
daher die Numerierung der (147) Fenster, die als Logensitze galten.
Östl. der Fischmarkt { Pescaderfa). Die Kirche San Vicente (Pl. F 1),
1507 im got. Stil erbaut, mit eigentümlicher Turmvorlage im W.,
anthält einen figurenreichen Retablo von Ambr. de Vengoechesa und
Juan Friarte (S..Xxx11). — Hinter der Kirche Santa Marta (Pl. E F 2),
dinem Barockbau (1743-64) mit reicher Fassade, führt rt, ein Stufen-Weg
 nach den Fußpfaden am Abhang des
Monte Urgull (135m; Pl. E 1). Der Gipfel, den das Castillo
de ia Mota krönt, ist nicht zugänglich, aber die Umwanderung des
steil abfallenden Abhangs sehr lohnend (3/4 St.). An der Nordseite
lie Gräber der 1813 und 1836 gefallenen englischen Offiziere,
Vom Hafen (Pl. E 2) kann man nach der Isla Santa Clara
(Pl. 02) mit Boot (im Sommer Dampfschiff) übersetzen: hin und
Zurück 50 c.; auf der Insel ein Leuchtturm und ein Restaurant,
» Von dem Gefängnis (Cäreel, Pl. B 3; Straßenbahn nach Ventaerri,
 S. 40; tühren steile Fußwege in 40 Min. auf den anssicht-