14 Route 1.

VITORIA. Yon Irüun nach

die z.. kigen Kämme der Pefla de Gorbea (S. 23) und de Amboto
(1358m). — 117km Araya, am Fuße des Monte Arazı 124km Salvatierra;
 darauf ein Tunnel,
Bei (134km) Alegrüa erreicht die Eisenbahn die hauptsächlich
vom Zadorra bewässerte Concha de Alava; ursprünglich ein See,
jetzt eine fruchtbare Hochebene mit hübschen Dörfern.
148km Vitoria. — GASTHÖFE (vgl. S. xxın): H, Quintanilla, Calle
‘e la Estaciön, P. 9p., gute Küche; H. Pallares, Calle de Postas 40,
P. 10 p., mit kleinem Garten und Bädern, — Carts: Universal, Suizo, beide
Calle de la Estaciön, — Post &amp; TELEGRAPAH: Plaza de la Independencia, —
STIERZIRKUS im SO. der Neustadt, — AuToBUs nach Ceänuri, 8, S. 18.
Vitoria (499m), mit 32 400 Einwohnern und vielen Fabriken, ist
die Hauptstadt der Provinz Alava, 581 von dem Westgotenkönig
Leovigild nach einem Siege über die Basken gegründet, 1193 von
Alfons VIII von Kastilien den Navarrern entrissen,
Vom Bahnhof betritt man zunächst die weitläufßlg gebaute Neustadt,
 Am Ende der Calle de la Estaciön, der man folgt, gelangt
ınan r. durch Calle de Postas zu der Plaza de Bilbao (s. unten) und
weiter zu der dreieckigen Plaza de la Independencia, — halblinks
geradeans zu der 1791 von Antonio de Olaguibel nach dem Vorbilde
der Plaza Mayor in Salamanca angelegten, arkadenumgebenen Plaza
Nueva, Marktplatz und Winterpromenade der Stadt, mit dem Rathaus
(Casa Consistorial) an der Nordseite. Gezeigt wird das „machete
vitoriano“, bei welchem einst der Generalprokurator vor Antritt seines
Amtes schwören mußte: „Ich will, daß man mir mit diesem Messer
den Kopf abschneide, wenn ich nicht die Fueros des Vaterlandes
verteidige.“ — An den Neuen Platz grenzt westl, die Plaza de la
Virgen Blanca. Nördl. von hier am Abhang der Altstadt die dreischiffige
 got. Kirche SAN MiGvgeL, deren holzgeschnitzter Hauptaltar
von Juan Veläzquez und Gregorio Hernändez, im Renaissancestil des
XVI, Jahrhunderts, mit Recht berühmt ist.
Von dem untern Ende des letztgenannten Platzes erreicht man
n,w. in wenigen Min, die Plaza de la Provincia, mit einem 1895
enthüllten Erzstandbilde 'des Mateo Benigno Moraza, Verteidigers
der Fueros, und dem 1858 erbauten PALACIO DE LA PROVINCIA; im
Sitzungssaale (Salön de Jnntas) ein schöner Christus am Kreuz (1643)
von Ribera, von dem auch die beiden andern Bilder, St. Petrus und
St. Paulus (1637), in einem Nebenraume herrühren; in der Kapelle
e’ne Unbefßerkte Empfängnis von Cabezalero (Trkg. 1/9 p.).
Die auf dem niedrigen Hügelrücken nördl. der Neustadt gelegene
Oberstadt, genannt La Villa suso, am bequemsten von der Plaza
de Bilbao (s. oben), zum Teil auf Stufen, zu erreichen, bietet wenig.
Am Nordende die KATHEDRALE, Santa Marta, im xı, Jahrhundert
erbaut, im xIv, erneut (S. LXIM), mit modernem Turm; die Portalskulpturen
 und die gotischen Grabmäler im Innern sehr zerstört: in
der Sakristei eine Beweinung Christi von Murillo (?).
Im SW. der Stadt die Promenade Paseo de la Florida (die westl.
Seitenstraßen der Calle de la Estaciön führen hin}, an welche sich