LLANES. 2, Route. 23

links hat man den Blick auf die Picos de Europa (S. 167). Von den zahlreichen
 Stationen zu nennen: 9km Bezana; 14km Mogro, am Pas, den die
Bahn überschreitet, — 27km Torrelavega (Gasth. : Fonda de Horga), Mittelpunkt
 der Eisenproduktion der Provins Santander, mit 7800 Einw., Lederund
 Zuckerfabriken, am Zusammenfluß des Saya und des Besaya, Zkm von
der S. 146 gen. Station der Eisenbahn nach Palencia, — Im Tal des Saya
aufwärts. 30km Puente San Miguel, von wo man einen Ausflug (8-4 St.)
nach dem hübsch am Besaya gelegenen altertümlichen Santillana (Akm)},
mit zwei bemerkenswerten romanischen Kirchen, und von dort (Schlüssel
beim Alkalden, Plaza de Isabel 2; Fuhrer 2 p.) nach den 1877 entdeckten,
wegen ihrer vorgeschichtlichen Wandzeichnungen merkwürdigen Böhlen
von Altamira machen kann. — Die Bahn tritt zum r. Ufer des Saya über
und wendet sich bei (46km) Cabezön de la Sal der Küste zu. — 68km San
Vicente de la Barquera, altertümliches Hafenstädichen, mit %, T, erhaltener
Zinnenmaäuer, zwei Brücken, aus dem xv. und dem Xvım. Jahrh., und der
Kirche Santa Maria de los Angeles, aus dem XHL-XVI Jahrhundert, — An
der Küste hin. Bei (74km) Pesuds über den Nansa, — 81km Colombres,
91km Vidiago. — 101km Llanes (Bahnhofsrest. + Gasth. : H. del Universo, am
Bahnhof, ordentlich), alte gewerbtätige Hafenstadt von 19000 Einw., mit
gotischer Kirche aus dem xVv. Jahrh. und Resten der Siadtbefestigung an
der N.-Seite. — 106km Celorio, mit Resten eines Benediktinerklosters aus
dem xrı. Jahrh.; 131km Ribadesella (Gasth.; Le Perla Cubana, 10 Min. vom
Bahnhof), Hafenstadt an der Mündung des fischreichen Sella, in dessen Tal
die Bahn nun wieder landeinwärts führt. — 145km Arriondas (Gasth. :
Fonda de Vela, am rahnhof, P. 6'/2 p., bescheiden), an der Mündung des
Piloßa in den Sella, mit ansehnlicher Salm-, Forellen- und Aslfischerei,
Seitenbabn nach Coradonga (Picos de Furopa), s. S. 167. — Weiter im Tal
des Pilofa aufwärts; Tunnel; bei (158km) Soto de Duekas über den Fluß;
163km Viltamayor Borines; Tunnel; 1:0km Infiesto, mit Kupfergruben. Die
Bahn steigt stärker; mehrere Haltestellen (181km Fuente Santa, mit beißen
Schwefelquellen). — 181km Nava, altes Städtchen mit roman, Kirche eines
ehem. Benediktinerklosters (xırn Jahrh.), — 191km LZieres; 199km Pola de
Siero, mit 2000 Einw. und großer moderner Kircbe; in der Umgebung viele
Kohlengruben. — 203km Noreia, freundliche Stadt von 200J Einw., mit
Burgruine, Kreuzungspunkt für die Bahn Gijön-Laviana (S. 169); 211km
Yolloto. — 26km Oviedo (S. 163).

Die Bahn von Bilbao nach Miranda de Ebro (Fahrpreise
s, S, 15) führt vom Nordbahnhof, durch einen Tunnel, am linken
Nerviönufer aufwärts. An den Bergabhängen Eisengruben. — 7km
Dos Caminos (S. 17). — 10km Arrigorriaga, mit Papierfabrik. Der
Name (baskisch: „rotgefärbte Steine“) erinnert an den Sieg der Basken
über Ordofio, Sohn des Königs Ramiro I. von Asturien (848). — 15km
Miravalles, mit Maschinenfabrik, in waldreicher Landschaft. Tunnel;
achtmal über den Fluß. — 21km Areia, an der Mündung des Orozco
in den Nerviön, — 92km Llodio, zwischen Weingärten und Nußbäumen,
 R. das kleine Stahlbad Luyando; in der Nähe ein Steinkreuz
 an der Stelle des Malato- Baumes, welcher einst die nördl,
Rekrutierungsgrenze Kastiliens bezeichnete (vgl. S. 6). — Dreimal
über den Nerviön nach (34km) Amurrio (184m); an den Berghängen
viele baskische Gehöfte (S. 6). — Am 1. Ufer aufwärts überwindet
die Bahn auf der kaum 35km langen Strecke bis zum Gujuli-Tunnek
eine Steigung von 440m. L. Aussicht bis zur Kammhöhe des Kantabrischen
 Gebirges, mit der Peia de Qorbea (1538m). Die Berghänge
treten kurze Zeit nahe zusammen; 1, ca, 200m über dem Tal, in der
Luftlinie ungefähr {km entfernt, der obere Teil der Bahn.