24 Route 2.

ORDUNA. DBüilbao-Miranda d. E,

41km Ordußfia (ca, 285m), altes, in der baskischen Geschichte vielgenanntes
 Städtchen (33U0 Einw.) oben im Nerviöntale auf einer
weiten, westl. von den Kalkwänden der Pefia@ de Ordufia (1940m)
überragten Hochebene. — Die Bahn steigt in einer fast 12km 1.
Kehre zu der östl. Talwand empor; halbwegs über den Nerviön,
weiter zwei kurze Tunnel. L. Rückblick auf Ordufia. Die Bahn
nähert sich dem Orozco-Tale und wendet sich durch einen Tunnel
in kurzer Kehre nach (dökm) Lezama. — Nun, wieder in einer
größeren Schleife, durch drei Tunnel nach (64km) /noso-Oyardo,
in prächtiger Landschaft, und weiter, stets hoch. am Bergabhang mit
Aussicht (1) auf das tiefe waldige Tal des Orozco und die Pefia
Gorbea, hinauf zu dem Gujuli- Tunnel (624m), in der Montaia de
Gujuli, der Wasserscheide zwischen Ozean und Mittelmeer. Die
Bahn senkt sich durch Eichenwald hinab nach (70km) /zarra und
tritt dann in das schöne Bayas-Tal, — 82km Zuazo, 1, an steiler
Bergwand gelegen, mit Schwefelbädern, — Das Tal verengt sich zu
der Kalksteinschlucht von Techus; Tunnel, — 89km Pobes,, Mehrmals
über den Fluß, dann im Bogen hinab in das Tal des Ebro,
104km Miranda de Ebro (S, 15). . Von Miranda nach Burgos
s, R. 3, nach Zaragoza s. Rı 18.

3. Von Miranda de Ebro über Burgos und Valladolid
nach Medina del Campo (Madrid, Lissabon).
2583km, Eisenbahn, in 51/2-10%4 St., für 31.60, 23.70, 14.20 p. — Über
die Schnellzüge vgl. S. 7. — Bis Pancorbo wähle man den Platz rechts.
Miranda de Ebro s. S. 15. — Die Bahn führt, mit Aussicht westl.
auf den kahlen Monte Bilibio und den der Sierra de Pancorbo ( Montes
Obarenes) angehörigen Buraddn, über den Ebro und wendet sich im
Bogen der vom Oroncillo durchflossenen Felsenschlucht Garganta
de Pancorbo zu; 1. das Kloster Bujedo. Durch zwei Tunnel und
über einen Viadukt gelangt man in den ersten Talkessel, Hübscher
Rückblick; im Westen erscheint das "Tal von Ameyugo. Dann über
eine Brücke, durch eine wilde Klamm und zwei Tunnel zum zweiten
Talkessel, worin das ärmliche Dorf (19km) Pancorbo (635m) liegt,
mit den Ruinen der Schlösser Santa Marta und Santa Engraeie,
Rückblick auf die zackigen Montes Öbarenes, Dann stundenlang
durch die hügeligen Getreideebenen Altkastiliens. Die Eisenbahn
steigt an dem Fluß Oca aufwärts,
42km Briviesca (710m), Stadt von 3300 Einw., das römische
Virovesca. Im J. 1388 bestimmten die Cortes hier für den 'Thronerben
 den Titel „Prinz von Asturien“, den er noch jetzt führt. Die
Capilla de Sopraga in der Kollegiatkirche und das frühere Kloster
Santa Clara enthalten vorzüglich geschnitzte Altäre (S. LXxI1).
28km nördl. von Briviesca (Diligence) liegt Ofia, Städtchen von 1500
Einw., mit dem 1011 gegründeten ehem, Benediktinerkloster San Salvador,
in welchem vier Königsgräber Beachtung verdienen (vel, S. LXIY, LEXVID). —