VENTA DE BANOS. 3. Route. 25
km weiter eine römische Brücke über den Ehro, genannt i@ Horadada (die
‚uurchiocherte“, wegen ihrer Bogen).
57km Santa Ulalla (886m). — Im Bogen um Piedrehita heium
and durch vier Tunnel zum Hochplateau der Brüjula (963-49m),
jer Wasserscheide zwischen Ebro und Duero, und wieder abwärts
längs dem Flüßchen Vega. — 7ökm Uuintanapatla (914m). In dem
il/akm entfernten Urt fand 1652 dıe Vermählung Karls 11, mit Maria
Luise, einer Nıchte Ludwigs XiV., statt. — „Nie Landschaft wird
Dach und öde. Ganz in der Ferne die Sierra de 1a Demanda (5. 207);
L. erblickt man die Cartuja von Miraflores (S. 85), dann r. das Kastell
und die Kathedrale von Burgos. Zuletzt üLer den Arlanzön und
längs der Quinta-Promenade (5. 34).
89km Burgos, s. S. 26,
Bei der Weiterfahrt r. das Kloster Las Huelgas (S. 34). Links
die Höhen der Sierra de Covarrubias. Rechts sıeht man Höhlenwohnungen,
 — km Uuintanilleja. — 131km Villodrigo, der erste
Ort in der Provinz Palencia, Dann über den Arlanzon, — 142kım
Quintana („del Puente“). — 153km Torguemada, wahrscheinlich die
Heimat des ersten Großinquisitors von Spanien Thomas de Lorquemada
 (+ 1498), etwas unterhalb der Einmündung des Arlanzöu in
den von Norden kommenden Pisuerga gelegen, welchen die Bahn
bald darauf überschreitet. — 165km Magaz, mit Schlossmuine.
174km Venta de Bafıos (722m; Bahnrestaur., auch Z.), Knotenpunkt
 für Santander, Asturien und Galicien (R, 10, 11, 13; Wagenwechsel).
 In der Nähe (3km westl.) die Bafos de Cerrauto, deren
Quelle sehon den Westgotenkönig Keecceswinth von einem Steinleiden
 befreite; die kleine Basilika San Juan Bautista, eine Stiftung
des Königs (S. 11), die älteste kirche der iberischen Halbinsel, ist
1906 völlig erneuert worden.
Die Bahn überschreitet den Carridn und folgt dem r. Ufer des
Pisuerga. R. der Kanal von Kastilien (S. 36), der die getreidereiche
 Tierra de Campes durchschneidet, Man bemerkt r, Tarieyo,
mit Höhlenwohnungen, und das Kloster San /sidro de Duenas, in
(178km) Duefias trafen vor ihrer Vermählung Isabella die Katholische
ünd Ferdinand von Aragonien zusammen, — 194km Coreos-Aguilarejo;
 18km Cabezön, ehemals bedeutend, jetzt ganz herabgekommen,
Auf neunbogiger Brücke über den Pisuerga, dann über den Ksqgueva,
210km Valladolid, s. 5. 56.
Eine Zweigbahn (44km in 21/2 St., für X. Kl. 4.40, 1, KL 3.30 p.3 Kilo-Meterhefte
 ungültig!) verbindet Valladolid mit der kleinen Stadt Medina
de Rioseco, deren got. Marienkirche eine Kustodie von Antonio de Arphe
(8, Lxx) und andere Kunstwerke enthält.
Von Valladolid nach Ariza, 26km, Eisenbahn im Tal des
Duero aufwärts, tägl. ein durchgehender Personenzug in 8 St. für 82, 24,
16 p. Die wichtigsten Zwischenstationen sind: 60km PeRafiel, mit einem
Kastell des xv. Jahrh.; — 100km Aranda de Duero, malerisches Städtchen
am r, Ufer des Duero, mit alter Kirche (S. 1Iv); Diligence nach (30km)
Corufig del Conde, mit Ruinen des römischen Ciunia; — 145km San Esteban
en Gormar, mit hochgelegenem, weit sichtbarem Kastell aus der Zeit der
Aurenkrieee und einer maurischen Brücke über den Fluß; auf den Höhen