46 Route 7. GUADARRAMA.
hunderts. Sehenswert auch der Arco de Ia Ville, das Haupttor der
ehemaligen Stadtmauern.
Die Bahn überschreitet den Voltoya und führt an seinem r, Ufer
aufwärts über (45km) Nava de la Asunciön, mit Weinpflanzungen,
und an einem (r.) Walde, dem Pinar de Nieva, vorbei nach dem durch
Wollweberei bekannten Doppelstädtchen (56km) Ortigosa-Santa
Marta de Nieva, letzteres im J. 1473 Sitz der Cortes, .
Die Landschaft wird bergiger; 62km Armufia, — Nun über den
Eresma und an seinem r, Ufer aufwärts nach (68km) Yanguas; weiter
südl. nach (74km) Ahusfn. — Die Bahn tritt auf das 1. Ufer des
Flusses und überschreitet jenseit (80km) Ontanares den Bach Terogordo.
 L. erscheint, auf langgestrecktem Hügelrücken , malerisch
überragt vom Alkazar und der Kathedrale, das altertümliche
93km Segovia (S. 113), Kopfstation.
Die Bahn durchschneidet in stärkerer Steigung die nördl, Aus-Jäufer
 der Guadarramakette und überschreitet das Hontoria - Tal,
sowie die Bäche Riofrfo und Rfo Peces, — 103km La Losa-Navas
de Riofrfo. Die großen Granitlager liefern das Material für das
Madrider Straßenpflaster. R.in einer Entfernung von km der Palacio
de Riofrio, ein von Isabella Farnese (S. 119) 1752 inmitten ausgedehnter
 Waldungen erbauter Palast, mit zahlreichen Porträts und
andern Gemälden. — 11%km Otero de Herreros, — Weiter über das
Flüßchen Moros, dann durch tiefe Einschnitte und in großem Bogen
nach (421km) Espinar, an der alten Landstraße über den Guadarrama-Paß,
 ehemals Hauptverkehrsweg zwischen Madrid und Galicien.
Die Landstraße nach Guadarrama (19km, auch für Fußgänger
lohnend) steigt vom Dorf Esavinar über die Venta de San Rafael, den
Kreuzungspunkt für die von Avila (S. 40) nach Segovia führende Straße,
hinauf zum Kamme der Sierra de Guadarrama. Auf der Höhe des Passes
Puerto de Quadarrama (1533) erinnert ein steinerner Löwe an die Heratellung
 dieses Gebirgsweges unter Ferdinand VI. (1749), Dann, bald mit
prachtvoller Aussicht auf die tief unten liegende Ebene von Neukastilienhinab
 nach Ouadarrama (8. unten). Das Guadarramagebirge ist neuerdings
ein beliebtes Ziel für Ausflüge von Madrid (auch Wintersport).
Die Bahn steigt durch Pinienwald aufwärts und durchschneidet
den Kamm des Gebirges in dem 2700m 1. Guadarrama- Tunnel
(1215m) unterhalb des Passes. Beim Austritt r. überraschender
Blick auf die weite kastilische Ebene; dann durch einen kleinerer
Tunnel und in einer großen Kehre steil hinab nach (137km) Cercedilla
(1127m), einer Sommerfrische am Fuß der Siete Picos (2203m):
ünd durch drei weitere Tunnel nach (142km) Los Molinos-Quadarrama,
 letzteres Kreuzungspunkt für die oben gen. Guadarrama”
Straße und die Straße von Escorial nach La Granja (S. 120). R. öffnet
sich ein Blick auf den Escorial.
446km Collado Mediano, unweit der Steinbrüche von Berrocal-Die
 Bahn überschreitet den Guadarrama-Fluß,
156km Villalba und von da nach (194km) Madrid s, S. 45,