Hauptgeschofß. MADRID. 8. Route, 69
Zurück und in den an die Rotunde anschließenden .
Vorsaal (Antesala), Bilder von Goya: rechts 719, 720. Reiterbilder
 Karls IV. und seiner Gemahlin Marie Louise, diese in der
Uniform der spanischen Gardes du corps; 736, der General Urrutla;
739, Familie des Herzogs von Osuna; 723, jugendliches Selbstporträt;
 744, ein Picador; — links 735. Ferdinand VII im Krönungsornat;
 750. Volksfest auf der Pradera San Isidro (S. 102); 749. Erschießung
 spanischer Bürger durch die Franzosen am 3. Mai 1808;
*741, 742. die ruhende Maja, auf dem einen Bilde bekleidet, auf
dem andern nackt; 748, Straßenkampf gegen französische Mameluken
am 2. Mai 1808 (el Dos de Mayo, S. 60), hervorragend durch die
Unmittelbarkeit und Kraft der Empfindung (S. XxovIr); 738, Kar-Ainal
 von Bourbon, Erzbischof von Toledo; 722. Goyas Frau Josefa.
Ferner 864, Vicente Lörez, Porträt des 80jährigen Goya,
Großer Mittelsaal, vordere Hälfte (Saldn central, seceiön primera),
 Beim Eingang Prachttische mit florentinischem Mosaik,
welche Papst Pius V. nach der Schlacht bei L6panto Philipp IK
schenkte. Wir beginnen rechts. Bilder von Tizian: 426. Sisyphus;
#432, h. Breieinigkeit(„la gloria“), vor der Karl V. und die Seinigen
knien, unterhalb Moses, Noah mit der Arche, David u, a. von der
h. Barbara emporgewiesen, 1550-54 für den Kaiser gemalt, von
höchst malcrischem Reiz und liebevoller Durchführung; *429, der
Zündenfall; 41692, Rubens’ Kopie nach diesem Bilde; K418. Bacchanal,
voll. kräftig sinnlichen Reizes, aber in der Farbe stark verändert,
mit n° 419 zu der berühmten Folge von Bildern gehörend, die Tizian
um 1520 für Alfons I. von Ferrara malte; 425. Danae, für MET u.
nach dem Gemälde in Neapel vom Meister selbst wiederholt; X 1410,
Karl V. als Sieger von Mühlberg auf einem Rappen in vollem Kricgsachmuck,
 ein koloristisches Wunderwerk (der dargestellte Harnisch
istin der Armer{a erhalten, vg1. S. 97); "422. Venus und Adonis, 1554
für Philipp 11. gemalt; *420, *421. Venus und der Orgelspieler,
das erste, eine Wiederholung, früher im Besitz Karls I, von England;
 *%419, das Venusfest („la fecundidad“), Opfer der Fruchtbarkeit,
 ein Wunderwerk der Farbe, niemals sind Kinder so reizvoll,
naiv, mannigfaltig und schön gemalt worden, wie diese spielenden
und scherzenden Putten, Tintoreito: 393, Moses weiht die erbeuteten
 Midianiterinr en am Jordan; 390. Judith und Holofernes;
308, Jüngstes Gericht (verkleinerte Wiederholung des Riesenbildes
im Dogenpalast zu Venedig); #397, Taufe Christi; 399. See-“Chlacht,
 von höchst malerischer Wirkung, 824, EL Greco, der
Leichnam Christi in den Armen Gottvaters. — Links Tizian: 427,
Prometheus; 431, König Philipp 11. weiht seinen Sohn nach der
Schlacht bei L£panto dem Kampf gegen die Türken, z. T. noch sehr
schön in der Farbe; 448. h. Hieronymus; 449. h. Jungfrau; 428,
He Tochter der Herodias mit dem Haupte Johannes’ d, T., nach dem
Bildnis von Tizians Tochter Lavinia in Berlin; 433, Anbetung der
Könige: 443. Mater Dolorosa, aus der mittleren Zeit des Malers;